Werder-Profis in der Einzelkritik

Werder Bremen in Noten gegen Bayer Leverkusen: Sechs Mal die 5 für Ducksch, Weiser und Co.

Marvin Ducksch (li.) und Mitchell Weiser haben bei Werder Bremens herber Pleite gegen Bayer Leverkusen enttäuscht. Die Noten zum Spiel.
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Marvin Ducksch (li.) und Mitchell Weiser haben bei Werder Bremens herber Pleite gegen Bayer Leverkusen enttäuscht. Die Noten zum Spiel.

Der SV Werder Bremen hat das Auswärtsspiel gegen Bayer 04 Leverkusen mit 0:5 (0:1) verloren. Die Noten zum Spiel. Alle Bremer in der Einzelkritik.

Michael Zetterer: Verhinderte mit einer Glanztat gegen Hincapie den frühen Rückstand (8.) und strahlte in der Anfangsphase große Sicherheit aus. Dann allerdings mit Problemen nach einem Eckball, die letztlich folgenlos blieben (29.). Bei den Gegentoren ohne Abwehrchance. Note 3
 
Julian Malatini: Der Argentinier gefiel zunächst mit einem mutigen Vorstoß (12.). In den Defensivzweikämpfen jedoch oftmals zu ungestüm. Verursachte den Leverkusener Foulelfmeter, weil er gegen Hofmann zu spät kam (24.). Sah später auch beim 0:4 von Wirtz nicht gut aus. Note 5,5
 
Christian Groß: Wegen großer Personalnot war der Routinier als zentraler Mann der Dreierkette gefragt, wo er lange aufmerksam zu Werke ging. War darum bemüht, seine Geschwindigkeitsnachteile über cleveres Stellungsspiel wettzumachen. Überließ den Spielaufbau meist seinen Nebenleuten. Note 4  

Werder Bremen in Noten gegen Bayer 04 Leverkusen: Mitchell Weiser erwischt bitteren Arbeitstag

Milos Veljkovic: Verteidigte auf der rechten Seite und lieferte eine solide Vorstellung ab, auch wenn nicht jeder Ball im Spielaufbau beim eigenen Mann landete. Blockte einen Schuss von Hofmann im Strafraum und stand damit dem möglichen Leverkusener 2:0 vor der Pause im Weg (35.). Note 4
 
Mitchell Weiser: Konnte gegen seinen Ex-Club auf der rechten Außenbahn keine Akzente in der Offensive setzen, weil er sich entweder festdribbelte oder falsche Entscheidungen traf. Defensiv gegen Hincapie nicht immer auf der Höhe. Leitete Leverkusens 2:0 durch einen Fehlpass ein und leistete sich auch danach etliche Ballverluste. Note 5,5
 
Senne Lynen: Agierte als Abräumer vor der Abwehr lange Zeit sehr körperbetont und strahlte dadurch Präsenz aus. Konnte Xhaka vor dessen Treffer zum 2:0 dann aber nicht mehr am Abschluss hindern, weil er ihn in zentraler Position aus den Augen verloren hatte. Note 4  
 
Felix Agu (bis 69.): Hatte auf der linken Seite defensiv Probleme mit dem trickreichen Tella, der ihm ein ums andere Mal entwischte. Vorne fehlte es seinen Flanken zudem an der nötigen Präzision. Note 5   
 
Romano Schmid: Ließ sich bei gegnerischem Ballbesitz weit zurückfallen und agierte an der Seite von Sechser Lynen, was zunächst für Kompaktheit sorgte. Bei seinen Zuspielen aber teilweise zu ungenau und generell mit wenig Ideen in der Offensive. Tauchte mehr und mehr ab. Note 5

Schon gelesen? Werder Bremen hadert mit deutlicher Pleite: „Das sind Dinge, die naiv sind“ - die Stimmen zum Spiel gegen Bayer Leverkusen!

Marvin Ducksch und Nick Woltemade enttäuschen: Die Werder Bremen-Noten zur Pleite gegen Bayer Leverkusen

Leonardo Bittencourt (bis 76.): Auch er half lange dabei mit, das Zentrum zu verdichten. War vor dem Seitenwechsel oft am Ball und um Ordnung bemüht. Das Offensivspiel konnte er jedoch nicht ankurbeln. Verlor vor dem Leverkusener 2:0 das Duell mit Boniface. Note 4,5  
 
Nick Woltemade (bis 69.): Der 22-Jährige ließ sein technisches Können als zweite Sturmspitze zwar hier und da aufblitzen, Ertrag brachte das aber nicht ein, weil ihm zu oft kleinere Fehler unterliefen. Blieb selbst ohne nennenswerten Torabschluss. Note 5
 
Marvin Ducksch: Lief die gegnerischen Verteidiger in der Anfangsphase früh an und löste damit ein ums andere Mal das Bremer Pressing aus. Generell viel unterwegs, auch defensiv. Strahlte in der BayArena aber keinerlei Gefahr aus und blieb auch im neunten Spiel in Serie ohne Tor. Note 5
 
Olivier Deman (ab 69.): Verzeichnete noch einen Torabschluss, sah am Ende aber auch nicht gut aus. Note -
 
Dawid Kownacki (ab 69.): Konnte sich nicht mehr in Szene setzen. Note -
 
Isak Hansen-Aaröen (ab 76.): Kam zu seinem zweiten Saisoneinsatz. Note -

Weiter mit der Aufstellung:

Werder Bremen-Aufstellung gegen Bayer Leverkusen: Mit großen Sorgen zum designierten Meister - so sieht die Startelf aus

Der SV Werder Bremen spielt am Sonntag (17.30Uhr) auswärts in der BayArena gegen Bayer Leverkusen. Das ist die Startelf-Aufstellung von Trainer Ole Werner!

Update vom 14. April 2024 (16.30 Uhr): Jetzt ist die Aufstellung des SV Werder Bremen da: Trainer Ole Werner nimmt wegen der vielen Ausfälle einige Änderungen vor! Die komplette Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gibt es hier im Liveticker der DeichStube!

Weiter mit der ursprünglichen Meldung:

Bremen - Ein Torhüter, vier Abwehrspieler, zwei Mittelfeldspieler und ein Stürmer - insgesamt acht Profis (und damit beinahe eine gesamte Startelf) steht dem SV Werder Bremen vor dem Auswärtsspiel bei Tabellenführer Bayer 04 Leverkusen (Sonntag, 17.30 Uhr, DeichStube-Liveticker) nicht zur Verfügung, was die Aufgabe gegen den designierten Deutschen Meister noch einmal zusätzlich erschwert. Cheftrainer Ole Werner schickt praktisch das letzte Aufgebot ins Rennen.

Werder Bremen-Aufstellung gegen Bayer 04 Leverkusen - mit Christian Groß in der Startelf?

Da die Innenverteidiger Marco Friedl (Gelbsperre), Anthony Jung (Rotsperre), Amos Pieper und Niklas Stark (beide Sprunggelenksverletzung) nicht zur Verfügung stehen, stellt sich Werder Bremens Dreierkette praktisch von selbst auf - ganz einfach, weil der Kader nur noch drei Akteure hergibt, die sich in der letzten Reihe wohlfühlen. Routinier Christian Groß dürfte den zentralen Part vor Torhüter Michael Zetterer übernehmen und von Julian Malatini (rechte Seite) und Milos Veljkovic (linke Seite) flankiert werden. Auf den Außenbahnen kann Werner bei seiner Aufstellung derweil einmal mehr auf Mitchell Weiser (rechts) und Felix Agu (links) setzen.

Werder Bremen-Startelf-Aufstellung gegen Bayer 04 Leverkusen: Viele Ausfälle - aber Marvin Ducksch ist fit

Die Ausfälle von Jens Stage (Rotsperre) und Skelly Alvero (Schulterverletzung) sorgen dafür, dass sich auch das Mittelfeld des SV Werder Bremen personell verändern muss. Für die Sechserposition ist Senne Lynen erster Kandidat, und vor dem Belgier spricht sehr viel für den ohnehin gesetzten Romano Schmid sowie für Leonardo Bittencourt als Achter. Das Duo hatte unter der Woche zweitweise individuell trainiert, meldete sich aber rechtzeitig fit - genauso wie Stürmer Marvin Ducksch, den zuletzt Probleme am Sprunggelenk zu schaffen machten. Das Abschlusstraining absolvierte der 30-Jährige am Samstag dann ohne sichtbare Einschränkungen. An seiner Seite dürfte gegen Bayer Leverkusen Nick Woltemade eine weitere Chance in der Startelf-Aufstellung bekommen, da Stammspieler Justin Njinmah nach einer Operation am Sprunggelenk bekanntlich noch länger ausfällt. (dco)

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen Bayer 04 Leverkusen aussehen.

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