Werder-Spieler in der Einzelkritik

Werder Bremen in Noten gegen Viktoria Köln: Bremer Defensive desolat, Schmid noch der Beste

Werder Bremen in Noten gegen Viktoria Köln: Desolate Bremer Defensive im DFB-Pokalspiel gegen den Drittligisten!
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Werder Bremen in Noten gegen Viktoria Köln: Desolate Bremer Defensive im DFB-Pokalspiel gegen den Drittligisten!

Der SV Werder Bremen ist in der ersten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Die Bremer unterlagen bei Drittligist Viktoria Köln nach 80-minütiger Unterzahl mit 2:3 (1:0). Die Werder-Spieler in der Einzelkritik – mit Noten.

Jiri Pavlenka: Wurde vor der Pause kaum geprüft. Offenbarte gegen den Drittligisten jedoch Schwächen mit dem Ball am Fuß. Hatte Glück, dass sein ungenauer Ball nicht genau in den Füßen von Ex-Bremer Philipp landete (30.). Wichtig dann seine Rettungstaten gegen Schultz (56.) und Philipp (57.). Bei den Gegentoren ohne Chance. Note 3,5

Amos Pieper: Für den 25-Jährigen war es ein äußerst kurzer Arbeitstag, der bereits nach elf Minuten beendet war. Sah nach einer Notbremse gegen den Kölner Marseiler völlig zurecht die Rote Karte. Bitter für Pieper: Fehler seiner Mitspieler hatten ihn erst in die unheilvolle Situation gebracht. Note -

Werder Bremen in Noten gegen Viktoria Köln: Niklas Stark bei den ersten beiden Gegentoren viel zu zögerlich

Niklas Stark: Agierte als zentraler Innenverteidiger in der Dreierkette und begann aufmerksam. Setzte auch in der Offensive Akzente. Den Führungstreffer von Ducksch bereitete er mit einem Schuss an den Pfosten quasi vor (43.). Bei den ersten beiden Gegentoren (72./79.) dann aber jeweils viel zu zögerlich. Konnte keine Ordnung in die Hintermannschaft mehr bringen. Note 5,5

Milos Veljkovic: Beim Versuch, einen Diagonalball zu spielen, schoss er seinen Gegenspieler an, was die Szene einleitete, die zum Platzverweis für Pieper führte. Auch sonst oftmals fehlerhaft. Note 5,5

Oliver Burke (71.): Ersetzte den noch nicht ganz fitten Weiser auf der rechten Schienenposition, konnte seinen großen Trumpf – die Geschwindigkeit – dort aber überhaupt nicht zum Tragen bringen. Erledigte die für ihn ungewohnte Defensivarbeit dafür ohne grobe Fehler. Note 5

Werder Bremen in Noten gegen Viktoria Köln: Jens Stage schaffte es nicht, Ordnung ins Bremer Spiel zu bringen

Jens Stage: Der Däne war ebenfalls an der Entstehung des Platzverweises beteiligt, weil er Marseiler den Ball in den Fuß grätschte. Schaffte es nicht, Ordnung ins Bremer Spiel zu bringen, weil ihm viele Zuspiele zu ungenau gerieten. Ganz wichtig war allerdings seine Rettungstat gegen Philipp (28.). Hatte später beim 1:0 seine Füße mit im Spiel. Note 4,5

Anthony Jung (bis 90.): Rückte nach der Roten Karte gegen Pieper von der linken Schienenposition in die Dreierkette. War in seinem Spiel sehr auf Sicherheit bedacht, sah vor dem 2:2 aber trotzdem unglücklich aus, weil der Ball von seinem Oberschenkel aus zu Torschütze Philipp sprang (79.). Note 4

Leonardo Bittencourt (bis 71.): Brachte den Führungstreffer per Flanke auf den Weg und war auch darüber hinaus auffällig, auch wenn ihm längst nicht alle Aktionen glückten. War viel unterwegs, weil er in Unterzahl sowohl in der Defensive als auch in der Offensive gefordert war. Note 4

Romano Schmid: Begann als eine von drei Spitzen im 3-4-3-System, rückte nach der Roten Karte dann aber früh auf die linke Schienenposition zurück. Erledigte beide Jobs ordentlich. Sorgte offensiv wiederholt für Gefahr (41./67./82.) und war deshalb bester Bremer. Bei der Entstehung des entscheidenden Gegentreffers zum 2:3 machte dann aber auch er keine Figur. Note 3,5

Marvin Ducksch (bis 60.): Lange lief das Spiel komplett an ihm vorbei, auch seinen Standards fehlte es an Präzision. Kurz vor der Pause dann aber zur Stelle: Per Abstauber traf der Angreifer zum 1:0 (43.). Tauchte danach wieder ab und musste aus taktischen Gründen frühzeitig raus. Note 4,5

Werder Bremen in Noten gegen Viktoria Köln: Niclas Füllkrug arbeitete zwar fleißig, blieb aber lange glücklos

Niclas FüllkrugFührte die Mannschaft in Abwesenheit von Marco Friedl als Kapitän auf den Platz, war im ersten Pflichtspiel der neuen Saison zunächst aber noch nicht wieder die prägende Figur, die er in der vergangenen Serie gewesen war. Arbeitete zwar fleißig, blieb aber lange glücklos. Ab der 60. Minute als einzige Spitze unterwegs. Holte dann einen Foulelfmeter heraus, den er selbst zum 2:1 verwandelte (77.) Note 4,5

Christian Groß (ab 60.): Ersetzte Stürmer Ducksch, um von der Sechserposition aus mehr Stabilität in die wankende Bremer Defensive zu bringen. Ein Plan, der nicht aufging. Note -

Mitchell Weiser (ab 71.): Erster Einsatz für den 29-Jährigen nach seiner langwierigen Muskelverletzung. Setzte keine großen Akzente, hing beim 2:3 aber mit drin. Note -

Nicolai Rapp (ab 71.): Rückte für den ausgepumpten Bittencourt auf die Achterposition, wo er unauffällig blieb. Note –

Marco Friedl (ab 90.): Nach Bauchmuskelzerrung wieder dabei. Sollte vor der Verlängerung Frische auf den Platz bringen. Sah dann aber beim 2:3 ganz alt aus. Note -

Weiter mit der Werder-Aufstellung:

Werder Bremens Aufstellung im DFB-Pokal: Oliver Burke gegen Viktoria Köln in der Startelf

Der SV Werder Bremen tritt am Samstag in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Viktoria Köln an. So könnte die Startelf-Aufstellung von Werder-Trainer Ole Werner aussehen.

Update (12. August 2023, 14.20 Uhr): Jetzt ist die Aufstellung da - und Oliver Burke steht in der Anfangsformation! Die ganze Startelf und alles Weitere lest Ihr im Live-Ticker zum Spiel des SV Werder Bremen gegen Viktoria Köln!

Bremen - Vor dem DFB-Pokal-Erstrundenspiel bei Drittligist Viktoria Köln (Samstag, 15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) hat Werder Bremens Cheftrainer Ole Werner jüngst in fast schon überschwänglicher Art und Weise erklärt, wie groß seine Vorfreude auf die Partie und überhaupt auf die kommende Saison ist. Die aktuell entspannte Bremer Personallage dürfte ihren Teil zur guten Laune beigetragen haben. Okay, Topstar Naby Keita (kam vom FC Liverpool) fällt mit einer Adduktorenverletzung zwar weiterhin aus, dafür stehen Werner jedoch alle Stammspieler aus dem Vorjahr sowie die anderen bisherigen Neuzugänge zur Verfügung. Wenn auch nicht jeder vollumfänglich.

Werder Bremen-Aufstellung im DFB-Pokal gegen Viktoria Köln: Oliver Burke dürfte in der Startelf stehen

So fahren Marco Friedl (nach Bauchmuskelverletzung) und Mitchell Weiser (nach Muskelverletzung) zwar mit zum DFB-Pokalspiel bei Viktoria Köln, sind laut Werders Cheftrainer aber noch keine Kandidaten für die Startelf, was den 35-Jährigen - zumindest etwas - zum Improvisieren zwingt. Den Platz von Kapitän Friedl als linker Innenverteidiger in der Dreierkette dürfte Milos Veljkovic einnehmen, der an der Seite von Niklas Stark (Zentrum) und Amos Pieper (rechts) vor Torhüter Jiri Pavlenka aufläuft. Auf den Schienenpositionen haben Anthony Jung (links) und Oliver Burke als Weiser-Vertreter (rechts) die besten Karten für einen Einsatz in der Startelf des SV Werder Bremen

Im Mittelfeld des SV Werder Bremen könnte Neuzugang Senne Lynen (kam vom belgischen Erstligisten Royale Union Saint Gilloise) gegen Viktoria Köln sein Debüt feiern, aber wohl noch nicht von Beginn an. Schließlich trainiert der Belgier erst seit wenigen Tagen mit seiner neuen Mannschaft. Wahrscheinlicher ist, dass Christian Groß in der Startelf auf der Sechserposition beginnt und als Absicherung für die beiden Achter Jens Stage und Leonardo Bittencourt fungiert.

So seht Ihr das DFB-Pokalspiel zwischen Werder Bremen und Viktoria Köln live im TV und im Livestream!

Werder Bremen-Startelf im DFB-Pokal gegen Viktoria Köln: An Marvin Ducksch und Niclas Füllkrug führt kein Weg vorbei

Die Besetzung des Doppelsturms in der Startelf des SV Werder Bremen wird besonders spannend, da eigentlich kein Weg am bewährten Duo Niclas Füllkrug und Marvin Ducksch vorbeiführt, Neuzugang Dawid Kownacki (kam von Fortuna Düsseldorf) allerdings eine starke Vorbereitung gespielt hat. Die in den vergangenen Wochen einstudierte Aufstellung mit drei Spitzen dürfte eher eine Option sein, wenn während des Spiels bei Viktoria Köln der Zeitpunkt kommen sollte, an dem Ole Werner neue Offensivimpulse setzen möchte. (dco)

Mit dieser Startelf-Aufstellung könnte der SV Werder Bremen ins DFB-Pokalspiel gegen Viktoria Köln gehen.

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