Nach Startelf-Debüt gegen Hertha BSC

Sahin schätzt die schlauen Japaner

Nuri Sahin gab gegen Hertha BSC sein Startelf-Debüt für Werder Bremen.
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Nuri Sahin gab gegen Hertha BSC sein Startelf-Debüt für Werder Bremen.

Bremen - Vor dem ersten Tor war es ein Freistoß, vor dem zweiten ein punktgenauer Eckball – Nuri Sahin hatte mit seinen Standards großen Anteil an Werders 3:1-Erfolg gegen Hertha BSC.

Das war natürlich auch seinem Trainer Florian Kohfeldt nicht entgangen: „Nuri hat wirklich ein sehr gutes Spiel gemacht. Er hatte viele Offensivaktionen, hat aber auch viele zweite Bälle am Boden und aus der Luft geholt.“

Sahin selbst war mit seinem ersten Startelf-Einsatz für Werder auch zufrieden. Der 30-Jährige hatte den Vorzug vor Philipp Bargfrede bekommen und sagte: „Ich denke, dass ich eine sehr gute erste Halbzeit gespielt habe, weil ich den Rhythmus mitbestimmen konnte. Es ist mir sehr wichtig, dass ich viele Kontakte habe, mal das Tempo rausnehme und es dann wieder schnell mache.“

Sahin über Kruse und Harnik: „Wie für mich geschaffen“

Genau das war dem Ex-Dortmunder gegen Hertha gut gelungen. Ihm selbst hatte vor allem das Zusammenspiel mit den Stürmern Max Kruse und Martin Harnik gefallen: „Sie sind wie für mich geschaffen. Max kommt entgegen, und Hanno geht in die Tiefe.“ Auch an Yuya Osako hat Sahin Gefallen gefunden. „Ich habe in Dortmund lange mit einem Japaner zusammengespielt“, sagte Sahin und meinte damit zweifellos Shinji Kagawa. „Jetzt spiele ich wieder mit einem zusammen. Ich spiele gerne mit Japanern, weil sie schlau sind.“

In der 61. Minute war Sahins Abend dann beendet, aus taktischen Gründen, aber auch, weil ihm die Luft ausging. „Ich brauche zwei, drei Spiele, um dieses Tempo 90 Minuten lang zu gehen. Am Ende wäre es vielleicht gefährlich geworden, wenn ich es nicht mehr kann.“

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Werder Bremen gegen Hertha BSC.
Werder Bremen gegen Hertha BSC. © gumzmedia
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