Klare Hierarchie im Werder-Tor
„Richtig gute Torwartgruppe“: Werder-Trainer Ole Werner „echt happy“ mit seinem neuen Trio
Auf der Torhüterposition hat der SV Werder Bremen früh für Klarheit gesorgt. Das freut vor allem Trainer Ole Werner, der sich sehr positiv über seine drei Keeper geäußert hat.
Bremen – Michael Zetterer ist geblieben, Mio Backhaus zurückgekehrt und Markus Kolke neu dazugekommen: Mit diesem Torhüter-Trio geht der SV Werder Bremen in die neue Bundesliga-Saison. „Ich finde, das ist eine richtig gute Torwartgruppe“, sagt Trainer Ole Werner und schwärmt: „Das ist eine Position, auf der wir echt stark besetzt sind. Das macht mich echt happy.“
Die Rollen sind dabei eindeutig verteilt, Werner spricht von einer „klaren Hierarchie“. Michael Zetterer, der sich in der vergangenen Saison den Platz als Nummer eins von dem inzwischen abgewanderten Jiri Pavlenka erkämpft hat, bleibt unumstrittener Stammkeeper, Backhaus, der vergangene Saison als Leihspieler beim FC Volendam in den Niederlanden seine erste Erstliga-Saison bestritten hat, wird die Nummer zwei bei Werder Bremen. Kolke ist als dritter Mann eingeplant.
Werder Bremens Ole Werner freut sich über den Transfer von Markus Kolke: „Charakter mit viel Erfahrung“
Dem Ex-Keeper von Hansa Rostock kommt dabei die Rolle als Notnagel für den Fall der Fälle zu, aber auch als jemand, der die Qualität im Training des SV Werder Bremen hochhält, sein Wissen weitergibt und für gute Stimmung sorgt. Werner nennt den 33-Jährigen, der auf eine Karriere mit mehr als 100 Zweitliga- und fast 300 Drittliga-Spielen zurückblickt, einen „Charakter mit viel Erfahrung“. Schon in seinen ersten Trainingseinheiten am Osterdeich wirkte der Routinier voll integriert.
Auch bereits am Platz zu sehen: Vierter Keeper im Training des SV Werder Bremen ist wieder Spyros Angelidis. Der 19-Jährige werde laut Werner „planmäßig bei der U23 zum Einsatz kommen“. In der zweiten Mannschaft soll Angelidis als Nummer eins in die Saison der Regionalliga Nord starten – vor Jonas Horsch und Sebastian Mielitz. Vergangene Saison stand der Grieche noch vorrangig bei der U19 zwischen den Pfosten. (han)