Werder-Neuzugang noch keine Startelf-Option

„Auch Julian muss bereit sein“: Neuzugang Malatini muss sich bei Werder noch eingewöhnen, genießt aber Vertrauen für den Ernstfall

Wird sich bei Werder Bremen wohl noch ein wenig gedulden müssen: Neuzugang Julian Malatini.
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Wird sich bei Werder Bremen wohl noch ein wenig gedulden müssen: Neuzugang Julian Malatini.

Gegen den FC Bayern stand Neuzugang Julian Malatini bereits im Kader des SV Werder Bremen. Zum Einsatz ist er aber noch nicht gekommen. Trainer Ole Werner hat jetzt verraten, wie groß die Einsatzchancen des 22-Jährigen im kommenden Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg sind.

Bremen – Der Einstand von Julian Malatini hätte schlechter sein können. Gespielt hat der neue Abwehrspieler des SV Werder Bremen zwar noch nicht, aber er war ganz dicht dran, als seine jetzigen Teamkollegen den großen FC Bayern München am vergangenen Spieltag überrumpelten. Folglich ließ es sich der 22-Jährige auch nicht nehmen, freudestrahlend ein paar Schnappschüsse in der Allianz-Arena zu machen, die später auf sein Instagram-Profil wanderten. Doch natürlich ist der junge Argentinier nicht als Tourist an die Weser gewechselt, er möchte so schnell wie möglich auch auf dem Platz zeigen, was er kann. Zumindest in der Startelf des SV Werder Bremen dürfte Malatini aber nicht so schnell zu finden sein, wenn alles normal läuft.

Ole Werner über Werder Bremen-Neuzugang Julian Malatini: „Ein Spieler, der keine Angst in Zweikämpfen hat“

„Die Jungs in der Dreierkette haben zuletzt ihren Job gemacht, sich ein Stück weit gefunden“, erklärt Cheftrainer Ole Werner und ergänzt mit Blick auf das anstehende Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker). „Deshalb wird es da keine großen Überraschungen geben. Trotzdem muss auch Julian bereit sein, um eventuell von der Bank zu kommen – und das ist er auch.“ Seit der Vorwoche weilt Julian Malatini in Bremen, ein paar Trainingseinheiten hatte Werner nun also schon Zeit, um aus nächster Nähe zu beobachten, welche Fähigkeiten der südamerikanische Verteidiger mitbringt. Und die gewonnenen Eindrücke gefallen dem 35-Jährigen. „Das, was wir vorher gesehen haben, sehen wir auch im Training. Er ist ein Spieler, der keine Angst in Zweikämpfen und eine gute Dynamik hat“, meint der Bremer Coach und zählt weiter auf: „Er kann Bälle gut ablaufen, besitzt sowohl beim Andribbeln als auch Verteidigen eine gute Geschwindigkeit.“ Nun werde an der Feinabstimmung gearbeitet, damit Malatini „in Ballbesitz die richtigen Lösungen“ finde. Doch Ole Werner ist überzeugt: „Da wird er sich entwickeln und dann auch den Konkurrenzkampf beleben.“

Und was wäre, wenn gegen Freiburg plötzlich doch schon der Ernstfall eintritt und Julian Malatini einen anderen Profi des SV Werder Bremen in der Defensive ersetzen müsste? Antwort: Auch dann wäre Ole Werner nicht bange. „Natürlich braucht er Eingewöhnungszeit, spricht die Sprache nicht, kommt aus einem anderen Land und ist ein junger Spieler, der noch nicht ewig viel Erfahrung hat. Dennoch trauen wir ihm zu, im Fall der Fälle auf dem Platz zu stehen.“ (mbü) Schon gelesen? So sehen Fans das Bundesliga-Spiel Werder Bremen gegen SC Freiburg live im TV und im Livestream!

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