Werders Junioren-Nationalspieler
Covic lässt Kroatiens U19 jubeln – neuer Marktwert und Last-Minute-Dämpfer für Werder-Talent Schmetgens
Patrice Covic und Mick Schmetgens waren mit ihren jeweiligen U19-Nationalmannschaften im Einsatz - so liefs für die Talente des SV Werder Bremen!
Die aufregenden Wochen für Mick Schmetgens dauern an: Nach seinen ersten beiden Bundesliga-Einsätzen für den SV Werder Bremen gegen den FSV Mainz 05 (0:2) und den VfL Wolfsburg (1:0) schwärmte der 18-jährige Innenverteidiger via Instagram: „Ein Moment, von dem ich immer geträumt habe. Dankbar für mein Debüt.“ Und es geht Schlag auf Schlag weiter. Am Mittwoch erhielt das Abwehrtalent nicht nur vom Branchenportal „transfermarkt.de“ einen neuen Marktwert von nun 700.000 Euro (vorher 150.000 Euro), sondern startete auch mit der deutschen U19-Nationalmannschaft gegen Schweden in die EM-Qualifikation.
Werder Bremens Mick Schmetgens spielt mit Deutschlands U19 nur Remis gegen Schweden
Im hessischen Dreieich kassierte der Jungprofi des SV Werder Bremen mit dem DFB-Nachwuchs vor 895 Zuschauern allerdings tief in der Nachspielzeit noch den bitteren Ausgleich durch einen direkt verwandelten Freistoß von Yannick Geiger zum 2:2-Endstand (90.+4). HSV-Talent Otto Stange hatte die Deutschen vor der Halbzeit in Führung gebracht (40.), Adrian Lahdo für Schweden ausgeglichen (68.), ehe der Leverkusener Montrell Culbreath (80.) die Elf von Bundestrainer Christian Wörns wieder in Front brachte. Doch das reichte nicht für einen Auftaktsieg. Mick Schmetgens, der bereits sein sechstes U19-Länderspiel (ein Tor) absolvierte, kam im Abwehrzentrum über die gesamte Spielzeit zum Einsatz. Somit steht Deutschland am Samstag (18 Uhr) gegen Griechenland, das sich 1:1 von Österreich trennte, unter Zugzwang, da sich nur der Gruppenerste für das im Sommer steigende Endturnier in Wales qualifiziert.
Besser lief es hingegen für Patrice Covic und die kroatische U19-Auswahl, die mit einem furiosen 4:1-Erfolg gegen die Schweiz in die EM-Quali startete. Und das Talent des SV Werder Bremen überzeugte dabei nicht nur als ordnende Hand im Mittelfeld, sondern glänzte auch als Torschütze zum wichtigen 2:1 (69.), unmittelbar nachdem Schweizer Ausgleichstreffer (68.). Dabei blieb Covic nach Ablage im Strafraum cool und schob überlegt ins lange Eck ein. In der Schlussphase schraubten die Kroaten das Ergebnis weiter in die Höhe (76./90.). Covics Arbeitstag war nach 80 Minuten beendet. Am Samstag (15.30 Uhr) geht es für Kroatien mit einem Heimspiel gegen Bulgarien weiter. (mwi)
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