Werder-Personal-Update
Werder Bremens Personallage vor Köln-Spiel entspannt sich – doch ein paar Fragezeichen bleiben
Werder Bremen kann gegen den 1. FC Köln wieder auf einen größeren Kader hoffen. Unter anderem hinter Jens Stage steht aber noch ein Fragezeichen.
Pünktlich zum ganz wichtigen Auswärtsspiel des SV Werder Bremen beim 1. FC Köln am Sonntag (15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) entspannt sich die personelle Lage am Osterdeich merklich. So gaben die Bremer auf der Pressekonferenz am Freitag bekannt, dass lediglich die Langzeitverletzten Mitchell Weiser (nach Kreuzbandriss), Karl Hein (Daumenverletzung), Julian Malatini (Riss des Syndesmosebandes im Sprunggelenk), Wesley Adeh (Bänderriss) und Keke Topp (Kreuzbandriss) sowie der gelbgesperrte Cameron Puertas für das Spiel in der Domstadt definitiv ausfallen.
Startelf-Kandidaten beim SV Werder Bremen fit für Köln-Spiel – was ist mit Jens Stage?
Das bedeutet, dass mit Karim Coulibaly, Marco Friedl, Niklas Stark, Amos Pieper, Jens Stage und Justin Njinmah fünf Startelf-Kandidaten, die zuletzt im Training des SV Werder Bremen kürzertreten mussten, einsatzbereit sein könnten. „Die Chancen stehen gut, dass alle am Sonntag zur Verfügung stehen“, verriet Werder-Trainer Daniel Thioune und erklärte: „Wir haben heute noch die Trainingseinheit, wo der eine oder andere dabei sein wird. Dann gehe ich davon aus, dass im Abschlusstraining am Samstag wieder ein paar mehr dabei sein können.“ Vor allem hinter dem Einsatz von Jens Stage steht aufgrund des fehlenden Rhythmus nach muskulären Problemen aber noch ein Fragezeichen. Thioune: „Die medizinische Abteilung versucht alles, damit er in den Wettkampf gehen kann. Dann müssen wir Chance und Risiko abwägen. Wir haben noch ein paar Wochen zu gehen. Das Risiko wäre mir zu groß, ihn einmal einzusetzen und ihn in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung zu haben.“
Jovan Milosevic beim SV Werder Bremen wieder eine Option – Victor Boniface wohl eher nicht
Mehr Klarheit gibt es derweil bei Jovan Milosevic. „Jovan wird im Kader stehen“, sagte Thioune über den Stürmer, der nach überwundenen Rückenproblemen zuletzt gegen Leipzig immerhin wieder als Joker mitgewirkt hatte. „Ich gehe davon aus, dass es wieder für mehr reicht als 15 oder 20 Minuten. Dann ist er immer eine Option von Beginn an“, so Thioune. Ebenfalls nicht mehr zu den verletzten Profis wurden beim SV Werder Bremen Maximilian Wöber und Victor Boniface gezählt. Dass beide schon gegen den 1. FC Köln wieder im Kader stehen, ist aufgrund ihrer langen Ausfallzeit aber eher unwahrscheinlich. (tos)
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