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Bremen - Bei Werder läuft die fieberhafte Suche nach Neuzugängen – parallel dazu wird offenbar auch eine andere personelle Baustelle bearbeitet.
Es geht um Philipp Bargfrede, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft. Bisher hat der Mittelfeldmann auf Fragen nach einer möglichen Vertragsverlängerung mit maximaler Gelassenheit reagiert. Aussage Bargfrede: „Das erledigen wir irgendwann.“ Und jetzt machen sie es eben. Montag Vormittag spazierte Bargfrede in Begleitung von Vater Hans-Jürgen (Werder-Profi von 1978 bis 1981) und Berater Jürgen Milewski in die Werder-Geschäftsstelle.
Dass das Trio nicht nur plaudern wollte, liegt auf der Hand. Bargfrede ist ein Bremer Eigengewächs, spielt seit 2004 für die Grün-Weißen, ist seit 2009 Mitglied des Bundesliga-Teams. Trotz etlicher schwerer Verletzungen in der Vergangenheit ist Bargfredes Stellenwert aktuell sehr hoch. Bei Trainer Florian Kohfeldt ist der defensive Mittelfeldmann gesetzt, spielt in den Planungen des Coaches eine Hauptrolle.
Klar ist: Ein großer Poker ist zwischen Bargfrede und Werder nicht zu erwarten. Zu vertraut sind sich beide Seiten. Und Bargfrede hat nie ein Hehl daraus gemacht, dass Werder seine sportliche Heimat ist. „Es weiß ja jeder, wie lange ich schon bei Werder bin und wie wohl ich mich hier fühle“, hatte er zuletzt erklärt.