U23-Neuzugang
„Er bringt schon sehr viel mit“: Der Werder-Plan mit dem neuen Abwehrtalent Ramiz Hamouda
Ramiz Hamouda wechselt aus den USA zu Werder Bremen. Was kann man vom 18-Jährigen schon erwarten? So plant der SVW mit dem Talent.
Auf der anderen Seite des Atlantiks müssen sie demnächst ohne Ramiz Hamouda auskommen – schließlich wird das 18-jährige Abwehrtalent demnächst beim SV Werder Bremen unterwegs sein. Doch nachdem der Transfer kürzlich endgültig offiziell wurde, regiert beim bisherigen Club Birmingham Legion keinesfalls die Trauer, sondern große Vorfreude ist zu verspüren. „Ramiz hat sich diese Chance durch seinen Arbeitseifer, seine Reife und seinen unbedingten Willen, sich jeden Tag zu verbessern, verdient“, schwärmt Jay Heaps, Cheftrainer und CEO des Franchise aus Alabama. „Vom ersten Moment an, als er zu uns kam, hat er gezeigt, dass er lernwillig ist, sich im Wettkampf behauptet und sich professionell verhält.“ Genau das soll der US-Amerikaner künftig auch an der Weser tun, wo es einen klaren Plan für ihn gibt.
Werder Bremen will U23-Neuzugang Ramiz Hamouda ins Top-Talente-Programm integrieren
„Ramiz ist ein sehr spannender Spieler, in dem wir großes Potenzial sehen“, betont Werder Bremens Fußball-Chef Clemens Fritz im Gespräch mit der DeichStube. „Für sein junges Alter bringt er auf der Innenverteidigerposition schon sehr viel mit. Man darf nicht vergessen, dass er eigentlich sogar noch ein Jahr in der U19 spielen dürfte. Bei uns wird er als U23-Spieler ins Top-Talente-Programm integriert.“ Doch bevor es soweit sein wird, warten noch andere Herausforderungen auf den Defensivakteur. Just wurde Ramiz Hamouda von Gonzalo Segares, dem Chefcoach der U19 der USA, zu einem Lehrgang eingeladen, der am Montag beginnt und in ein Testspiel gegen Japan am 9. Juni mündet. Ab dem 24. Juli wird es dann richtig ernst für das Team, denn dann beginnt die U20-CONCACAF-Meisterschaft, bei der die Qualifikation für die U20-Weltmeisterschaft im Sommer 2027 gelingen soll – möglicherweise dann auch wieder mit Ramiz Hamouda.
Werder Bremen hofft auf schnelle Akklimatisierung von Ramiz Hamouda - dann winken Trainingseinheiten bei den Profis
Es werden also aufregende Monate, die dem 18-Jährigen bevorstehen. Speziell, wenn es dann am Osterdeich endgültig um die Weiterentwicklung der vorhandenen Qualitäten geht. „Wir sind unglaublich stolz auf ihn und freuen uns sehr, ihn bei diesem nächsten Schritt mit Werder Bremen zu begleiten“, sagt sein bisheriger Coach Jay Heaps. „Dies ist ein besonderer Moment für Ramiz, seine Familie und unseren Verein.“ Und auch für Werder, wo gehofft wird, dass Ramiz Hamoudas Akklimatisierung den gewünschten Erfolg hat. „Wenn er sich gut eingefunden hat“, verspricht Clemens Fritz, „sind Trainingseinheiten mit dem Profiteam definitiv ein Thema bei ihm.“ (mbü/dco)
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