Werder-Verteidiger
Bauer und die breite Brust
Bremen - „Goodlife“ stand drauf auf dem T-Shirt, das Werder-Profi Robert Bauer am Mittwoch trug, weiße Buchstaben auf schwarzem Stoff.
Ein Schriftzug, der die momentane Stimmung des 22-Jährigen ziemlich treffend zusammenfasst. „Mir geht es gut, ich bin sehr zufrieden“, sagte Bauer. Kurze Zeit später war dann auch klar, dass es dafür momentan vor allem zwei Gründe gibt.
Zum einen natürlich den Bundesliga-Start am kommenden Samstag mit dem Auswärtsspiel gegen Hoffenheim. „Wir alle brennen darauf, endlich wieder in der Liga spielen zu können“, betonte Bauer. „Es wird nicht einfach, aber wir fahren da nicht hin, um unentschieden zu spielen. Wir wollen gewinnen.“
Wiedersehen mit Serge Gnabry
Von der aktuellen Form des Gegners hat sich der Verteidiger am Dienstagabend selbst überzeugt. Gemeinsam mit seiner Schwester, die gerade in Bremen zu Besuch ist, sah er sich die Hoffenheimer 1:2-Niederlage gegen Liverpool in der Champions-League-Qualifikation an. „Hoffenheim hat mir gut gefallen. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, betonte Bauer, der vor allem auf seinen Kumpel und Ex-Mitspieler Serge Gnabry geachtet hat. „Auf ihn müssen wir am Samstag aufpassen. Serge ist ein super Spieler. Wir wissen aber auch, was er nicht kann.“ Bauers Vorfreude auf die Partie steigert das Wiedersehen mit Gnabry jedenfalls.
Und da gibt es noch diesen zweiten Grund, warum Bauer gerade ein „Goodlife“ führt. Der Profi hat seine Ernährung umgestellt, verzichtet seit einiger Zeit komplett auf Gluten, Milch und Eier. „Dadurch fühle ich mich fitter und regeneriere schneller“, berichtete er. Für Hoffenheim meldete er sich schon mal einsatzbereit: „Das wird ein super Spiel, ich freue mich drauf. Wir gehen es mit breiter Brust an.“ Eine breite Brust - die hat der durchtrainierte Robert Bauer buchstäblich, und darauf spannten sich am Mittwoch acht Buchstaben: Goodlife.