Beförderung für Käuper, Plogmann und Mbom

Profi-Verträge für drei Talente

Ole Käuper
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Ole Käuper soll noch in diesem Monat seinen ersten Profi-Vertrag bei Werder Bremen unterschreiben.

Bremen - Drei Talente, eine Maßnahme: Werder Bremen wird zeitnah die Nachwuchsspieler Ole Käuper (20/U23), Manuel Mbom (17/U19) und Luca Plogmann (17/U19) mit Profi-Verträgen ausstatten.

Das bestätigte Sportchef Frank Baumann, der offenbar auch anderen Vereinen zuvorkommen will. „Alle drei sind sehr interessante Spieler, die auch Begehrlichkeiten bei anderen Clubs geweckt haben. Wir trauen jedem einzelnen zu, dass er bei uns den nächsten Schritt machen kann“, erklärt der 41-Jährige. Während Mittelfeldmann Käuper noch in diesem Monat seinen ersten Profi-Vertrag unterzeichnen soll, muss Werder bei dem derzeit verletzten Mbom (Schambeinprobleme) und bei Torwart-Talent Plogmann die Volljährigkeit abwarten. Werder-Mittelfeldspieler Jean-Manuel Mbom wird im Februar 18 Jahre alt, Plogmann zieht im März nach.

Mbom und Plogmann sind U-Nationalspieler

Björn Schierenbeck, Direktor des Nachwuchsleistungszentrums, zeigt auf, dass sich die Bremer bei U-Nationalspielern wie den beiden kaum Zeit lassen können, sie mit den entsprechenden Verträgen auszustatten. „Man ist bei solchen Talenten fast schon gezwungen, ihnen das anzubieten, wenn sie so im Mittelpunkt stehen.“

Mbom, der als 13-Jähriger als bislang jüngster Nachwuchsspieler in das Werder-Internat eingezogen war, wurde im Sommer vom DFB als zweitbestes Talent seiner Altersklasse mit der Silbernen Fritz-Walter-Medaille ausgezeichnet. Plogmann ist Stammkeeper der deutschen U17-Auswahl, hat in der Schule ein Jahr übersprungen und deshalb schon sein Abitur in der Tasche. Unlängst hat er bereits im Trainingslager der Profis auf sich aufmerksam gemacht. „Wir trauen ihnen zeitnah den Sprung in den Bundesliga-Kader zu“, sagt Schierenbeck über die drei Bald-Profis.

Baumann: „So einen Vertrag nicht zu hoch hängen“

Zunächst bleibt es aber, Profi-Vertrag hin oder her, bei der Zuordnung der Spieler zu den jeweiligen Teams. Plogmann und Mbom bleiben also in der U19, Käuper in der U23. „Man darf so einen Vertrag auch nicht zu hoch hängen“, meint Baumann. Denn es gibt auch Gegenbeispiele, die zeigen, dass Verträge nicht unbedingt etwas über den sportlichen Stellenwert aussagen müssen.

Jesper Verlaat ist so ein Fall. Er hat es geschafft, sich auch ohne Profi-Vertrag zu den Profis vorzuarbeiten. Im Sommer hat es der Innenverteidiger sogar abgelehnt, sich „professionalisieren“ und langfristig binden zu lassen. Er zog es vor, den alten Status beizubehalten und abzuwarten, wie die Entwicklung für ihn bei Werder weitergeht. Denn: Läuft es gut, läuft ihm der Profi-Vertrag gewiss nicht weg.

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