Beim Pokal-Aus in Köln
Saftige Geldstrafe: DFB bittet Werder Bremen nach Pyro-Vergehen seiner Fans erneut zur Kasse
Bitter: Der SV Werder Bremen wird vom Sportgericht des Deutschen Fußball Bundes (DFB) erneut zur Kasse gebeten - und die Höhe der Geldstrafe hat es in sich.
Bremen – Schon wieder muss der SV Werder Bremen wegen des Fehlverhaltens seiner Fans eine Rechnung zahlen, die sich gewaschen hat: Am Montagnachmittag wurde der Bundesligist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu einer Geldstrafe in Höhe von 91.000 Euro verdonnert. Damit sanktionierte der DFB-Kontrollausschuss verschiedene Vergehen, die die Anhänger der Grün-Weißen während des enttäuschenden Pokal-Aus bei Viktoria Köln (2:3) begangen hatten. Die Bremer akzeptierten das Urteil, es ist damit rechtskräftig.
Werder Bremen muss nach Fehlverhalten einiger Anhänger 91.000 Euro Strafe zahlen
Konkret seien nach Verbandsangaben vor und während der DFB-Pokal-Erstundenpartie im mit 8343 Zuschauern ausverkauften Sportpark Höhenberg in Köln von Bremer Seite vier Feuerwerksbatterien, 16 bengalische Feuer, sechs Rauchtöpfe sowie sechs Blinker entzündet worden. Zudem sollen Werder-Fans in der Nachspielzeit drei Fahnenstangen in den Innenraum geworfen haben.
Immerhin: Einen Teil der Summe, nämlich 30.000 Euro, kann Werder Bremen für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen aufwenden. Allerdings müsste eine entsprechende Zahlung dem DFB spätestens bis zum 31. März 2024 nachgewiesen werden. Bereits in der vergangenen Saison hatte der Verein immer wieder Ärger, weil die Werder-Fans zündelten. So mussten die klammen Bremer weit mehr als 150.000 Euro Pyro-Geldstrafe zahlen. (mwi)