Werder-Transfer-News

Verhandlungen laufen: Werder Bremen bereit zu Borré-Transfer und „Risiko“ im Sturm

Rafael Borré könnte den SV Werder Bremen zeitnah in Richtung Brasilien verlassen. Allerdings wollen die Grün-Weißen eine Ablösesumme einstreichen.
+
Rafael Borré könnte den SV Werder Bremen zeitnah in Richtung Brasilien verlassen. Allerdings wollen die Grün-Weißen eine Ablösesumme einstreichen.

Der SV Werder Bremen führt Gespräche mit dem SC Internacional Porto Alegre über einen Winter-Transfer von Rafael Borré. Der aktuelle Stand zum Transfer-Poker!

Update (2. März 2024): Der Wechsel von Rafael Borré steht unmittelbar bevor! Der Stürmer steht nicht im Kader des SV Werder Bremen fürs Hoffenheim-Spiel!

Bremen – Was bisher noch wie eine Frage nach dem „Ob“ klang, ist inzwischen der Frage nach dem „Ab wann“ gewichen: Der SV Werder Bremen ist bereit, den ausgeliehenen Rafael Borré noch im Winter nach Brasilien wechseln zu lassen – wenn denn die finanziellen Konditionen für den vorzeitigen Abgang attraktiv genug sind. Das haben die Grün-Weißen jetzt ganz deutlich gemacht. Die Verhandlungen mit dem SC Internacional Porto Alegre laufen. Eine Einigung über einen Transfer müsste in den nächsten Tagen gefunden werden, spruchreif ist noch nichts.

„Wir haben die Situation analysiert und uns dazu entschieden, Gespräche aufzunehmen“, sagte Clemens Fritz als Leiter Profifußball auf der Pressekonferenz vor Werders Bundesliga-Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim (Sonntag, 17.30 Uhr/DeichStube-Liveticker). „Das hätten wir ja nicht gemacht, wenn wir gesagt hätten, dass wir nicht bereit dazu sind, ihn abzugeben.“ Sportlich halten die Verantwortlichen des SV Werder Bremen den Abgang des kolumbianischen Stürmers also inzwischen für verschmerzbar. „Es ist natürlich so, dass wir eine gute Entwicklung in der Mannschaft sehen und dass wir uns mit den anderen Jungs gerade in der Offensive gut aufgestellt fühlen.“

Verlässt Rafael Borré Werder Bremen noch im Winter? „Wir haben nichts zu verschenken“

Vor einigen Wochen hatte die Situation noch ganz anders ausgesehen. Rafael Borré hatte für den Sommer zwar bereits einen Vertrag bei den Brasilianern unterschrieben, einem vorzeitigen Abgang des Stürmers hatte Fritz aber noch einen Riegel vorgeschoben. Als es nach der Winterpause sportlich bergauf ging und Borré dabei kaum eine Rolle spielte, fand ein Umdenken bei Werder Bremen statt. Jetzt rückt das Finanzielle in den Fokus. Nicht nur würden die Grün-Weißen bei einem Borré-Wechsel rund eine Million Euro an Gehalt einsparen, sie wollen auch eine Ablösesumme einstreichen. Der SC Internacional, der bereits 6,2 Millionen an Eintracht Frankfurt zahlt, ist allerdings nicht gerade erpicht darauf, für Borré noch tiefer in die Tasche greifen zu müssen.
 
„Es ist nun mal so, dass wir auch nichts zu verschenken haben und vielleicht auch ein Stück weit ein Risiko eingehen“, sagt Clemens Fritz. Sollte sich dann nämlich ein anderer Stürmer verletzen, hätte Werder Bremen einen weiteren personellen Engpass im ohnehin auf Kante genähten Kader. „Das ist schon etwas, was man mit einbringen muss, was man für sich auch bewerten muss und wo es auch immer Grenzen gibt“, sagt Fritz. Also muss verhandelt werden. Im DeichTalk unter der Woche hatte der designierte Sportchef die Wahrscheinlichkeit eines Wechsels noch auf „fifty-fifty“ taxiert, allzu viel habe sich seitdem noch nicht getan – die Gespräche laufen noch: „Da müssen wir schauen, dass wir eine Einigung finden, und wenn wir keine Einigung finden, dann wird Rafa bis zum Saisonende bei uns bleiben.“ Das Transferfenster in Brasilien schließt am Donnerstag, 7. März. (han)

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Die 15 schönsten Badeseen in Niedersachsen – Urlaubsfeeling garantiert!

Die 15 schönsten Badeseen in Niedersachsen – Urlaubsfeeling garantiert!

13 Kräuter für Sonne und (Halb-)Schatten

13 Kräuter für Sonne und (Halb-)Schatten

Himmelsspektakel mit Vanillekipferl

Himmelsspektakel mit Vanillekipferl

Das sind die 12 größten Unternehmen aus Bayern

Das sind die 12 größten Unternehmen aus Bayern

Kommentare