Werder-Profi in den Sozialen Medien beleidigt
Rassismus: Werder stellt sich schützend vor Naby Keita
Naby Keita ist vom SV Werder Bremen bis zum Saisonende suspendiert worden. In den Sozialen Medien kam es nach der offiziellen Bekanntgabe der Maßnahme zu rassistischen Kommentaren gegen den 29-Jährigen. Jetzt hat sich Werder schützend vor den Spieler gestellt.
Bremen – Rund vier Stunden nach der offiziellen Bekanntgabe von der Suspendierung von Naby Keita reichte es dem SV Werder Bremen. Der Club reagierte auf beleidigende Reaktionen auf den Plattformen des Bundesligisten und stellte sich schützend vor den 29-Jährigen. „Wir verurteilen die rassistischen Kommentare in den sozialen Medien gegen Naby Keita aufs Schärfste. Menschenverachtende Äußerungen sind nicht mit den Werten des SV Werder vereinbar. Wer solche Kommentare schreibt, kann kein Fan unseres Vereins sein. Klare Kante gegen Rassismus!“, heißt es in einer Nachricht, die Werder in diversen sozialen Medien verbreitete. Dafür erntete der SV Werder jede Menge Zustimmung.
Rassistische Kommentare nach Suspendierung: Werder Bremen stellt sich schützend vor Naby Keita
Am Mittag hatte der Club verkündet, dass Naby Keita nach seinem Boykott des Leverkusen-Spiels bis zum Saisonende suspendiert worden ist und eine Geldstrafe zahlen muss. Der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen darf nicht mehr mit den Kollegen trainieren und sich auch nicht in der Kabine aufhalten. Keita erhält für individuelle Einheiten einen eigenen Trainer. Nach der Saison soll dann über die Zukunft diskutiert werden, dabei wird eine Auflösung des bis 2026 laufenden Vertrags angestrebt. (kni)