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Bremen - Dass Robert Bauer mit seiner aktuellen Rolle bei Werder Bremen unzufrieden ist, ist kein Geheimnis. Tatsächlich aber ist der Rechtsverteidiger so unzufrieden, dass er darüber nachdenkt, Werder schon im Winter den Rücken zu kehren.
„Natürlich macht man sich Gedanken über einen Wechsel“, sagte Bauer im Interview mit „Mein Werder“. Bis zur Winterpause und zum Ende der Transferperiode im Januar sei allerdings noch „genügend Zeit, um zu sehen, wie sich alles entwickelt“.
Trainer Alexander Nouri hielt große Stücke auf Bauer, ließ ihn praktisch immer spielen, in dieser Saison zeitweilig sogar als dritten Innenverteidiger. Nach dem Trainerwechsel hin zu Florian Kohfeldt ist der 22-Jährige in vier Spielen noch ohne Einsatzminute.
Bauer: „Gibt auf jeden Fall Optionen, die interessant sind“
„Das Positive ist, dass es wieder eine Viererkette gibt, das kommt mir entgegen“, sagte Bauer. Das Negative ist: Kohfeldt gibt hinten rechts Theodor Gebre Selassie den Vorzug. Mit dem neuen Trainer sei Bauer aber im Austausch, vergangene Woche habe es ein Gespräch gegeben, und Feedback motiviere ihn.
Nach vier Spielen auf der Bank denkt Bauer dennoch an einen Abflug im Winter. „Mein Berater und Frank Baumann stehen im Austausch miteinander“, sagte der Abwehrspieler. „Es gibt auf jeden Fall Optionen, die interessant sind.“