Stadt Bremen soll sich finanziell beteiligen

Platz 11: Stadt Bremen reagiert auf Werder-Forderung

Werder hofft bei der Sanierung von Platz 11 auf finanzielle Unterstützung der Stadt Bremen.
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Werder hofft bei der Sanierung von Platz 11 auf finanzielle Unterstützung der Stadt Bremen.

Der SV Werder hat die Stadt Bremen aufgefordert, sich an den Sanierungskosten von Platz 11 zu beteiligen. Darauf hat das Bremer Innenressort gegenüber der DeichStube jetzt reagiert.

Bremen – Nach Jahren des Stillstands gibt Tarek Brauer, der neue Geschäftsführer des SV Werder Bremen, beim Thema Leistungszentrum (LZ) ordentlich Gas. Und sein bei Werder Bremens Mitgliederversammlung am Sonntag vorgestelltes Finanzierungsmodell für die Sanierung von Platz 11 trifft bei der Stadt Bremen auf offene Ohren. Dabei geht es in diesem Bereich um Gesamtkosten von etwa acht Millionen Euro, die Werder und Stadt gemeinsam aufbringen müssten. 

Der Bundesligist hat sich von der großen LZ-Lösung im Schatten des Wohninvest Weserstadions längst verabschiedet. Nun sollen alle vorhandenen Sportstätten und Gebäude für ein modernisiertes LZ genutzt werden. Dabei spielt Platz 11 eine Schlüsselrolle. Das kleine Stadion mit Laufbahn gehört als Bezirkssportanlage zu großen Teilen der Stadt, wird aber hauptsächlich vom dort ansässigen SV Werder genutzt. Eine Sanierung ist dringend erforderlich. Brauer hat nun gefordert, dass Werder 75 Prozent der Kosten trägt und die Stadt 25 Prozent.

Forderungen von Werder: Stadt Bremen reagiert positiv und stimmt Tarek Brauer zu

Darauf von der DeichStube angesprochen, antwortete das zuständige Bremer Innenressort: „Die von Herrn Bauer genannten Prozentsätze (75:25) spiegeln nach derzeitigem Stand die Nutzungsverhältnisse der Anlage sowohl von Werder Bremen als auch Sportler:innen außerhalb des Vereins wider.“ So hatte es auch Brauer mit Hinweis auf die anderen Nutzer betont und deshalb diesen Vorschlag gemacht. Die Antwort des Innenressorts darf demnach als positives Signal gewertet werden – mit der Aussicht auf Zustimmung. Auf die Frage, von welchem Kostenvolumen die Behörde ausgehe, hieß es: „Für einen städtischen Anteil wäre mit circa zwei Millionen zu rechnen.“ Das würde dann für die 75 Prozent von Werder sechs Millionen Euro bedeuten und zusammen acht Millionen. Wohlgemerkt nur für die Sanierung von Platz 11. Alle anderen Umbauten müssen anders finanziert werden. 

Brauer würde gerne bereits im nächsten Jahr Bauarbeiter auf Platz 11 begrüßen. Doch auf diesen Plan reagierte das Innenressort noch etwas zurückhaltend: „Zu späteren Haushaltsmitteln der Stadtgemeinde in 2024 kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage getroffen werden, da die Haushaltsverhandlungen derzeit laufen. Vor diesem Hintergrund können auch keine Angaben zu einer Zeitperspektive gegeben werden.“ Da ist nun die Politik am Zug. Sie kann dafür sorgen, dass die Pläne schon in 2024 umgesetzt werden. Brauer wird da nicht locker lassen. Der Geschäftsführer wies am Sonntag mehrfach darauf hin, dass Werder Bremen da eine wirklich schnelle Lösung braucht.   (kni)

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