Werder-Trainersuche
Herber Schlag für Werder: Bo Svensson will nicht nach Bremen kommen
Die Trainersuche bei Werder Bremen geht weiter: Favorit Bo Svensson hat dem SVW eine Absage erteilt, auch von Alternative Bo Henriksen musste der Verein inzwischen abrücken.
Jetzt muss Plan C her. Bei der Suche nach einem Nachfolger des entlassenen Trainers Horst Steffen war Bo Svensson der große Wunschkandidat – doch nun müssen sich die Verantwortlichen des SV Werder Bremen umorientieren. Nach Informationen der DeichStube hat der Däne dem Verein abgesagt. Zunächst hatte die „Bild“ darüber berichtet. Für die Norddeutschen ist das ein herber Schlag, schließlich sollte nach eigenem Bestreben zeitnah und zu Wochenbeginn ein Nachfolger auf der Bank präsentiert werden.
Werder Bremen sucht neuen Trainer: Bo Svensson hat abgesagt, auch von Bo Henriksen muss der SVW abrücken
Mit Svenssons Landsmann Bo Henriksen hatte sich der Bundesligist ebenfalls beschäftigt, zudem hatte der 50-Jährige selbst beim 1. FSV Mainz, wo er nach seiner Entlassung im Dezember noch unter Vertrag steht, um seine Freigabe gebeten – doch dieses Unterfangen bei den ebenfalls um den Klassenerhalt kämpfenden Rheinland-Pfälzern blieb erfolglos, weshalb sich bereits am Montag abgezeichnet hatte, dass Werder Bremen von dieser Personalie abrücken würde. Inzwischen ist die Spur deshalb erkaltet.
Bo Svensson ist derweil, wie zu hören ist, von einem Engagement bei Werder Bremen schlichtweg nicht genug überzeugt gewesen. So will der 46-Jährige, der in der Bundesliga in Mainz und bei Union Berlin an der Seitenlinie stand, auf lukrativere beziehungsweise sportlich reizvollere Optionen warten, um wieder als Trainer tätig zu sein. Am Osterdeich wird man sich nun umorientieren müssen. Eine interne Lösung hatte Fußball-Chef Clemens Fritz bereits am Sonntag öffentlich ausgeschlossen, nach Informationen der DeichStube werden intern bereits andere Namen diskutiert – unter anderem der des Ex-Düsseldorfers Daniel Thioune. Auch mögliche Lösungen wie Dieter Hecking, Bruno Labbadia oder Friedhelm Funkel als sogenannte „Feuerwehrmänner“ bis zum Saisonende könnten in den Fokus rücken. (mbü/dco)
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