Innenverteidiger verletzt
Schrecksekunde bei Werder Bremen: Pechvogel Pieper muss Training abbrechen
Amos Pieper wollte nach langwierigen Verletzungen einen neuen Comeback-Anlauf bei Werder Bremen nehmen, jetzt musste er das Training am Dienstag verletzt abbrechen.
Bremen - Die anderthalbstündige Einheit am Dienstagnachmittag war eigentlich schon fast beendet, da gab es doch noch eine Schrecksekunde beim SV Werder Bremen: Innenverteidiger Amos Pieper lag plötzlich am Boden, musste die Einheit zunächst unter- und wenig später vollends abbrechen, nachdem er sich zuvor - mutmaßlich ohne Gegnereinwirkung - am Oberschenkel verletzt hatte. Der 26-Jährige hatte zuvor bei 28 Grad in der prallen Bremer Sonne noch intensiv mit seinen Teamkollegen im Kleinfeldspiel, bei dem Sechs gegen Sechs plus jeweils vier Außenspieler aktiv waren, geübt.
Werder Bremen-Profi Amos Pieper bricht Training ab - Verteidiger wollte nach Verletzungen neuen Anlauf nehmen
Doch dann war die Einheit für Amos Pieper schlagartig beendet. Nach minutenlanger Behandlung wurde Pieper von den Physios der rechte Oberschenkel bandagiert und mit dickem Eisbeutel gekühlt. Anschließend ging es mit dem Golfcart schnurstracks in Richtung Kabine. Wie schlimm es den gebürtigen Lüdinghausener tatsächlich erwischt hat, ist offen. Allerdings dürfte Piepers nachdenklicher Gesichtsausdruck eher nicht für eine kleine Blessur sprechen.
Für Amos Pieper war die abgelaufene Saison eine zum Vergessen: Wegen eines Knöchelbruchs und einer zweiten Verletzung am Sprunggelenk hatte der Innenverteidiger des SV Werder Bremen fast die komplette Spielzeit verpasst und sich im Laufe der Vorbereitung gerade erst wieder zurück gekämpft. Alle Beteiligten dürften intensiv hoffen, dass es ihn nun nicht erneut schlimmer erwischt hat. (mwi)