Nächster Startelfeinsatz winkt

Langkamp: Mit „A und O“ ins nächste Spiel

Sebastian Langkamp durfte zuletzt zweimal in Folge für den verletzten Milos Veljkovic ran. Nun darf er wohl auch gegen Hoffenheim starten.
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Sebastian Langkamp durfte zuletzt zweimal in Folge für den verletzten Milos Veljkovic ran. Nun darf er wohl auch gegen Hoffenheim starten.

Bremen - Als wieder einmal der kleine Marco Reus vor dem großen Sebastian Langkamp auftauchte, da werden viele Werder-Fans gedacht haben: Der läuft ihm wieder weg. Denkste! In dieser Szene kochte der Werder-Verteidiger den BVB-Star ab – es war eine Bestätigung für zwei zusammenhängende Langkamp-Thesen.

Erstens: „Es ist nicht leicht, wenn du nur alle sechs Wochen mal spielst.“ Zweitens: „Auch für einen 30-Jährigen ist der Spielrhythmus das A und O.“ In Dortmund zeigte sich, dass der 1,91 Meter lange Innenverteidiger im zweiten Einsatz in Folge die volle Betriebstemperatur erreicht hat. Das ist auch gut so. Denn Langkamp wird auch am Mittwoch gegen 1899 Hoffenheim wieder auflaufen. 

Milos Veljkovic, den er derzeit vertritt, hat auch am Montag nur individuell trainiert und wird nach Informationen der DeichStube nicht mehr rechtzeitig fit. Hoffnung besteht aber, dass der 23-Jährige gegen RB Leipzig am Samstag wieder dabei ist.

So haben die Werder-Fans die Bremer gegen den BVB benotet.

Gute Zweikampfwerte - durchwachsene Eindrücke

Wenn nicht, springt halt erneut Langkamp ein. Das Dortmund-Spiel war für den 30-Jährigen eine Partie zwischen Wohl und Wehe. Vor der Halbzeit kam er mit dem Tempo der BVB-Angreifer nur schwer klar, nach der Pause lief es deutlich besser. Mit jedem eroberten Ball habe er „ein besseres Gefühl“ bekommen, sagt Langkamp. Am Ende hatte er 82 Prozent seiner insgesamt zwölf Zweikämpfe gewonnen – so viele wie kein anderer Bremer. Und nur Nuri Sahin ging häufiger ins direkte Duell (14).

Vier Mal stand Langkamp in dieser Saison in der Startelf – zuletzt zweimal in Folge. „Das ist schon ganz cool. Da bekommst du ein bisschen mehr Selbstvertrauen“, erzählt er und spricht mit großer Anerkennung über den Gegner: „Die Dortmunder haben eine enorme Qualität, einen enormen Speed. Ich glaube, dass sie am Saisonende oben stehen werden.“ Seinem eigenen Team traut er auch einiges zu – zum Beispiel den Sieg gegen Hoffenheim: „Wir brauchen noch den einen oder anderen Punkt, um ein schönes Weihnachten zu haben.“

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