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Skelly Alvero vor Abschied? So sieht Werder die Zukunft des Franzosen
Skelly Alvero konnte sich in der abgelaufenen Saison nicht beim SV Werder Bremen durchsetzen - steht er nun vor einem Abschied? So sieht der SVW seine Zukunft!
Bremen – Am Mittwochvormittag machten erste Gerüchte aus französischen Medien die Runde: Der RC Lens soll Interesse an einer Leihe mit Kaufoption für Skelly Alvero haben. Der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen sei demnach einer Rückkehr in seine französische Heimat gegenüber auch nicht abgeneigt. Nach Informationen der DeichStube hat sich bei Werder allerdings noch kein Club offiziell gemeldet – das Gerücht bleibt daher zunächst Spekulation. Klar ist: Eine endgültige Entscheidung über Alveros Zukunft ist noch nicht gefallen. „Wenn etwas für ihn kommt, werden wir uns damit beschäftigen. Aktuell planen wir ganz normal mit ihm für die Vorbereitung“, erklärt Werder-Sportchef Clemens Fritz gegenüber der DeichStube.
Werder Bremens Clemens Fritz: „Wir sehen nach wie vor Potenzial in Skelly Alvero“
Eine Leihe ist dennoch weiterhin möglich – auch, weil Alveros vergangene Saison in Bremen sportlich enttäuschend verlief. Der Zwei-Meter-Mann stand in der Rückrunde nur vier Mal auf dem Platz, in den letzten neun Bundesligapartien wurde er sogar nur ein einziges Mal in den Spieltagskader berufen. „Uns ist auch bewusst, dass er in den vergangenen Monaten nicht vor Selbstvertrauen strotzte – das muss er sich nun wieder erarbeiten“, so Clemens Fritz. Abgeschrieben ist Skelly Alvero an der Weser aber noch lange nicht: „Wir sehen nach wie vor Potenzial in Skelly“, macht der Sportchef des SV Werder Bremen deutlich.
Möglich, dass der Trainerwechsel dem Franzosen neue Chancen eröffnet. Horst Steffen, neuer Chefcoach des SV Werder Bremen, ist bekannt dafür, jungen Spielern (Alvero ist 23) Vertrauen zu schenken und sie weiterzuentwickeln. „Bei einem neuen Coach werden die Karten immer neu gemischt. Jetzt liegt es an jedem Einzelnen, sich zu zeigen und anzubieten“, betont Clemens Fritz. Ob Skelly Alvero diese Gelegenheit in Bremen überhaupt noch erhält oder sich nicht schon vor Trainingsstart am 5. Juli andernorts neu beweisen soll, ist offen. Unabhängig vom Standort geht es vor allem darum, dass der junge Franzose wieder Spielpraxis sammelt und Selbstvertrauen aufbaut. Für Fritz sind dabei beide Wege denkbar: „Skelly kann sich dieses Selbstvertrauen sowohl über eine Leihe als auch bei uns wiederholen.“ (bvo)
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