Chance auf Wiederholung?

Wenn der „Kindheitstraum“ auch ohne Einsatz in Erfüllung geht: U23-Stürmer Maik Lukowicz über seinen besonderen Ausflug in Werders Profikader

Im Alter von 30 Jahren erstmals im Bundesliga-Kader: U23-Stürmer Maik Lukowicz saß beim Werder-Bremen-Spiel gegen den VfL Wolfsburg auf der Bank.
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Im Alter von 30 Jahren erstmals im Bundesliga-Kader: U23-Stürmer Maik Lukowicz saß beim Werder-Bremen-Spiel gegen den VfL Wolfsburg auf der Bank.

Sonst bei der U23, plötzlich im Profi-Kader: Maik Lukowicz erfüllt sich bei Werder Bremen im Alter von 30 Jahren einen Kindheitstraum. Darf er künftig nochmal dabei sein?

Bremen – Gespielt hatte er nicht, den Genuss schmälerte das für Maik Lukowicz aber keineswegs. Normalerweise geht der 30-Jährige für die U23 des SV Werder Bremen in der Regionalliga Nord auf Torejagd, doch weil zuletzt im Bundesligateam ein akuter Personalengpass herrschte, fand sich der Stürmer urplötzlich im Aufgebot für das Heimspiel der Grün-Weißen gegen den VfL Wolfsburg (1:2) wieder. „Ein Kindheitstraum“ sei damit in Erfüllung gegangen, erzählte Lukowicz jetzt dem „Weser-Kurier“. „Ich habe als Fünfjähriger bei Werder angefangen und nun noch mal die Möglichkeit im Weserstadion bekommen – einmalig.“

U23-Stürmer Maik Lukowicz bei Werder Bremen plötzlich im Bundesliga-Kader - Chance auf Wiederholung?

Dass der Angreifer weiß, wo das Tor steht, hat er allein in der vergangenen Saison in beeindruckender Manier bewiesen. Als Werder Bremens U23 nur noch fünftklassig unterwegs war, schoss Maik Lukowicz die Bremen-Liga kurz und klein. Satte 50 Treffer gelangen ihm seinerzeit in 30 Partien, was ihm später die „Torjägerkanone für alle“ bescherte, die der Deutsche Fußball-Bund (DFB) jährlich in Kooperation mit dem Fachmagazin „kicker“ an die deutschlandweit jeweils besten Schützen der unteren Spielklassen überreicht. Auch in Liga vier ist Lukowicz wieder treffsicher unterwegs, zwölf Tore gelangen ihm in den bisherigen 22 Partien.

In der vergangenen Woche war die Nachricht von der Kader-Berufung erst ganz kurzfristig eingetrudelt, einen Tag vor dem Wolfsburg-Spiel nahm sie mit einer Einladung zum Abschlusstraining des SV Werder Bremen Form an. „Schön, dass ich das erleben durfte“, erklärte Maik Lukowicz hinterher und hätte nichts gegen eine Wiederholung einzuwenden. Doch er betonte auch: „Ich weiß das einzuordnen.“ (mbü)

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