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Bremen - Trainer Alexander Nouri hatte es vor einer Woche schon angedeutet, nun hat auch Sportchef Frank Baumann erklärt, dass Werder in diesem Sommer wohl keinen neuen Innenverteidiger mehr verpflichten wird.
„Wir haben zwar die Suche noch nicht komplett eingestellt, aber die Wahrscheinlichkeit, dass wir da nichts mehr machen, ist wesentlich größer.“ Ein bisschen verwundert das schon. Denn bereits vor der Verletzung von Niklas Moisander hatte Baumann angekündigt, noch einen Perspektivspieler für die Dreierkette verpflichten zu wollen.
Baumann will Kader nicht „unnötig aufblähen“
Nach dem Aus von Moisander, der bis Mitte Oktober ausfällt, sollte sogar eine erfahrene Soforthilfe her. Doch Werder hilft sich selbst – mit eigenem Personal. „Wir haben mehrere Optionen“, sagt Baumann: „Robert Bauer hat es gut gemacht. Auch Luca Caldirola und Jesper Verlaat können das.“ Vor allem für Verlaat ist das eine gute Nachricht. Der 21-Jährige hatte in der Vorbereitung die Chance bekommen, sich bei den Profis zu beweisen. „Er hat das gut gemacht“, lobt Baumann den Abwehrchef der U23.
Zudem erklärt der Sportchef, dass der Kader „nicht unnötig aufgebläht werden soll“. Schließlich würde Moisander mit seiner Muskelverletzung auch nicht so lange ausfallen. „Der Heilungsverlauf bei ihm ist gut“, berichtet Baumann. Und bei der Zusammenstellung des Kaders wurde darauf geachtet, flexibel einsetzbare Spieler zu bekommen.
Bauer sei dafür das beste Beispiel. Der 22-Jährige kann auf allen Positionen verteidigen. „Es bringt doch nichts, zu viele Spieler zu haben, die unzufrieden sind“, erklärt Baumann. Deshalb hat er die Suche nach einem neuen Mann für die Abwehr auch praktisch eingestellt.