Nächstes Tor für Werder-Profi
Sprechchöre für Chuki: Werders Neuzugang wird schon jetzt zum Publikumsliebling
Auch nach dem Testspiel in Cottbus gab es Sprechchöre der SVW-Fans für Chuki. Trainer Daniel Thioune spricht über den Einstand bei Werder Bremen.
Der Auswärtsblock war zwar nur spärlich besetzt, trotzdem waren die Rufe nach dem 4:2-Testspielsieg des SV Werder Bremen bei Energie Cottbus deutlich zu vernehmen. „Chuki, Chuki“, hallte es durch das LEAG Energie Stadion. Es war dabei nicht das erste Mal in dieser Vorbereitung, dass der spanische Neuzugang vom eigenen Anhang frenetisch mit Sprechchören gefeiert wurde. Bereits im Zillertal-Trainingslager sorgten seine Aktionen auf dem Platz für den lautesten Applaus und begeisterte Anfeuerungsrufe von den Tribünen. „Der Name ist auch charmant, den kann man ganz gut rufen“, sagt Werder-Coach Daniel Thioune schmunzelnd.
Chuki-Sprechchöre in Cottbus: Neuzugang des SV Werder Bremen überzeugt Fans
Neben dem klangvollen und kurzen Namen dürften aber vor allem auch die bisherigen Auftritte des 22-Jährigen dazu beigetragen haben, dass er sich in Windeseile zu einer Art Publikumsliebling beim SV Werder Bremen entwickelt. „Der Junge hat wieder ein Tor geschossen, die Leute haben Freude an ihm“, sagt Thioune über Chukis späten Treffer nach Vorlage von Dawid Kownacki. Es war bereits sein zweites Tor im vierten Vorbereitungsspiel. „Ich glaube, das tut ihm auch gut, in Deutschland anzukommen. Eine fremde Sprache, eine fremde Kultur – es ist nicht ganz einfach, alles sofort zu verstehen. Wenn dann etwas Liebe und Wärme kommt, ist es einfacher“, betont der Bremer Übungsleiter. Schließlich ist das Ziel aller Beteiligten klar: „Die Leute haben Spaß an ihm, und wir wollen natürlich alle auch Spaß an ihm auf dem Platz haben.“
Dafür tut der offensive Mittelfeldspieler bereits einiges. Zwar gelingt dem Linksfuß bei Weitem noch nicht alles, dennoch sind Chuki Spielfreude und Kreativität deutlich anzumerken. Zudem bewies er in der letzten Aktion des Spiels, als er den Torwart lässig umkurvte und zum 4:2-Endstand einschob, eine gewisse Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Genügend Argumente, um sich schon jetzt seinen ganz eigenen Applaus nach den Spielen des SV Werder Bremen zu verdienen. (bvo/mbü)
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