Werder freut sich über finanzielle Beteiligung der Stadt

„Wir freuen uns über die Verbindlichkeit“: Werder und Stadt Bremen treiben LZ-Modernisierung voran

Die Stadt Bremen beteiligt sich mit 2,2 Millionen Euro an den Sanierungskosten für die marode Sportanlage „Platz 11“ - beim SV Werder Bremen freut man sich über die Planungssicherheit.
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Die Stadt Bremen beteiligt sich mit 2,2 Millionen Euro an den Sanierungskosten für die marode Sportanlage „Platz 11“ - beim SV Werder Bremen freut man sich über die Planungssicherheit.

Bremen – Seit der vergangenen Woche steht die Summe fest: Mit rund 2,2 Millionen Euro beteiligt sich die Stadt Bremen an der Sanierung des Leistungszentrums (LZ) des SV Werder, was innerhalb des Vereins wenig überraschend mit Freude zur Kenntnis genommen wurde.

„Wir freuen uns sehr über die Verbindlichkeit, die die Stadt jetzt geschaffen hat“, sagt Tarek Brauer, Geschäftsführer des SV Werder Bremen, im Gespräch mit der DeichStube – und hebt hervor: „Das gibt uns Planungssicherheit. Es ist sehr positiv zu bewerten, dass die Politik den Worten, die sie im Koalitionsvertrag festgeschrieben hat, Taten folgen lässt.“

Bereits zu Jahresbeginn hatten sich Stadt und Verein auf eine gemeinsame Sanierung der maroden Bezirkssportanlage „Platz 11“ geeinigt, die neben Werders U23- und Frauenteam auch rund 800 Breitensportler regelmäßig nutzen. Damals wurde festgelegt, dass Werder Bremen als Bauherr 75 Prozent und die Stadt Bremen 25 Prozent der Kosten tragen sollen. Insgesamt wird mit einem Volumen von rund neun Millionen Euro geplant. Nachdem die Frage nach der Finanzierung nun geklärt ist, geht die konkrete Planung in die heiße Phase. „Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2025 starten“, erklärt Tarek Brauer, der damit rechnet, dass das Projekt nach anderthalb Jahren Bauzeit abgeschlossen ist – und Werder wieder über eine Infrastruktur auf „Platz 11“ verfügt, die aktuellen Standards gerecht wird. Das ist bei der in die Jahre gekommenen Anlage schon lange nicht mehr der Fall. 

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Werder Bremens Tarek Brauer: Bauarbeiten auf der maroden Bezirkssportanlage „Platz 11“ sollen im Frühjahr 2025 starten

Spielfeld und Tribünenbereich sind von den Veränderungen nicht betroffen, „es werden lediglich die Bestandsgebäude in ihrer jetzigen Form kernsaniert“, sagt Tarek Brauer, dessen Verein von den ursprünglichen LZ-Plänen Abstand nehmen musste, weil sie sich nicht mit den Interessen der Anwohner rund um den Osterdeich vereinbaren ließen. Ursprünglich sollten Neubauten inklusive eines Stadions, das 5000 Zuschauer fasst, in der Pauliner Marsch entstehen, was am Einspruch der Anwohner scheiterte. Einer ihrer Hauptkritikpunkte war die Tatsache, dass es sich bei der Pauliner Marsch um ein Überschwemmungsgebiet handelt, das im Falle eines Weser-Hochwassers als wichtige Ausgleichsfläche fungiert. In einem solchen Gebiet bauliche Veränderungen vorzunehmen, wäre ohnehin an strikte rechtliche Auflagen gebunden gewesen. Inzwischen hat Werder Bremen seine Pläne deutlich eingedampft.

Während der Bauarbeiten kann „Platz 11“ laut Tarek Brauer übrigens als Spielstätte für Frauen und U23 vollumfänglich genutzt werden. Für den zwischenzeitlich wegfallenden Kabinentrakt sucht Werder Bremen derzeit nach Alternativen. „Wir werden gemeinsam mit dem Sportamt für alle Mannschaften Lösungen finden und haben ja auch noch andere Bestandsimmobilien in der Pauliner Marsch.“ (dco)

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