Werder-Stimmen zum Hoffenheim-Spiel

„Wir haben uns in einen Rausch gespielt“: Werder Bremen gewinnt nach furioser Aufholjagd gegen Hoffenheim – die Stimmen zum Spiel

Der SV Werder Bremen hat nach einer furiosen Aufholjagd mit 4:3 bei der TSG Hoffenheim gewonnen - die Stimmen zum Spiel!
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Der SV Werder Bremen hat nach einer furiosen Aufholjagd mit 4:3 bei der TSG Hoffenheim gewonnen - die Stimmen zum Spiel!

Der SV Werder Bremen hat nach einer furiosen Aufholjagd sein Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim noch mit 4:3 (3:3) gewonnen! Die Stimmen zum Spiel von Trainer Ole Werner, Jens Stage und Co.!

Ole Werner (Trainer des SV Werder Bremen): „Die ersten 15 Minuten waren ein Totalausfall. Es war gar nicht groß anders, als wir es uns vorgenommen hatten, aber wenn du keinen entscheidenden Zweikampf für die entscheidest, dann steht das eben 0:3 nach einer Viertelstunde. Dass wir dann noch das Spiel gewinnen, das war zu diesem Zeitpunkt nicht zu erwarten. Die Rote Karte war unter dem Strich spielentscheidend, trotzdem muss man das in Überzahl auch erst mal so gut spielen wie wir. Da kann ich der Mannschaft nur ein Kompliment machen. Ich freue mich sehr über das Ergebnis.“

Werder Bremens Jens Stage nach dem Sieg gegen die TSG Hoffenheim: „Das war ein verrücktes Spiel“

Jens Stage (Dreifachtorschütze des SV Werder Bremen): „Das war ein verrücktes Spiel – von Anfang bis Ende. Ein typisch deutsches Spiel mit viel Hektik, mit vielen Duellen, mit einer hohen Intensität. In der Jugend habe ich mal drei Tore geschossen. Ich weiß nicht, was am Anfang los war. Jeder Kontakt bei Hoffenheim war ein Tor. Das war brutal. Ich habe der Mannschaft gesagt: Wir müssen ein Tor machen, dann läuft es. Die Rote Karte hat uns natürlich geholfen. Ich kann unserer Mannschaft nur applaudieren, sie hat eine tolle Moral bewiesen. Wir sind eine gute Gruppe.“
 
Mitchell Weiser (Verteidiger des SV Werder Bremen): „Kompliment an die Mannschaft, nach dem Start ins Spiel so zurückzukommen. Ich habe auch nach dem 3:0 dran geglaubt. Natürlich brauchten wir eine Aktion, die uns das irgendwie ermöglicht, und das war dann die Rote Karte. Und dann: ja, wahnsinniges Spiel von uns.“

... über die Rote Karte: „Schwer. Natürlich, ein Mann weniger, das war dann schwer, uns zu verteidigen. Wir haben es gut gemacht dann auch. Wir haben die erste Chance gemacht, dann die zweite, wir haben uns ein bisschen in einen Rausch gespielt, kann man sagen, und verdient gewonnen.“

TSG-Hoffenheim-Trainer Pellegrino Matarazzo nach dem Spiel gegen Werder Bremen: „Die Niederlage schmerzt sehr“

Marvin Ducksch (Stürmer des SV Werder Bremen): „Das war am Ende ein hochverdienter Sieg. Über die ersten 15 Minuten brauchen wir jetzt nicht sprechen, weil ich selber noch keine Worte dafür habe, was da passiert ist. Aber die Reaktion, darüber können wir sprechen. Das war überragend vom Team, wie wir das dann bespielt haben. Ich glaube wir haben auch aus der Vergangenheit daraus gelernt, wie wir den Gegner zu bespielen haben mit einem Mann mehr. Daher ein riesen Kompliment an die Jungs, wie wir dran geblieben sind und am Ende dann, auch mit der Roten Karte, ist es ein verdienter Sieg.“

Pellegrino Matarazzo (Trainer der TSG Hoffenheim): „Die Niederlage schmerzt sehr. Die Jungs sind wirklich hervorragend ins Spiel reingekommen, haben den Plan super umgesetzt. Es ist zunächst alles aufgegangen, aber dann ist es kein Geheimnis, dass die Rote Karte der Knackpunkt war. Auch die Gegentore sind zu früh gefallen, da waren die Jungs dann ein Stück weit schockiert. Dann gehst du mit einem 3:3 in die Halbzeit, das ist ein Stück weit zu wenig. Direkt nach der Pause das 3:4 zu bekommen, das tut schon weh.“

TSG-Hoffenheim-Stürmer Marius Bülter nach der Niederlage gegen Werder Bremen: „Ist mir unerklärlich“

Marius Bülter (Doppeltorschütze der TSG Hoffenheim): „Wir haben einen richtig guten Start ins Spiel, aber es ist, wenn wir nach 10 oder 12 Minuten 3:0 führen, mir unerklärlich – auch wenn wir eine Rote Karte bekommen haben –, dass wir dann noch 4:3 verlieren.“

... über den Hoffenheimer Plan vor dem Spiel: „Man hat es in den ersten Minuten gesehen, dass wir offensiv draufgehen wollen. Dass es dann gerade in der Anfangsphase so gut klappt und man sogar drei Tore schießt, ist perfekt. Danach ist mit der Roten Karte das, was wir uns vorgenommen haben, ein bisschen über den Haufen geworfen worden. Aber trotzdem dürfen wir nicht so passiv werden, wir sind viel zu tief gefallen, haben dann die Flanken von Bremen nicht mehr gut verteidigt, dann kassiert man noch drei oder vier Gegentore.“

Oliver Baumann (Torwart der TSG Hoffenheim): „Große Enttäuschung, ganz klar. Wir haben am Anfang ziemlich perfekt gespielt, dann kam die Rote Karte, was natürlich ein Knick ist. Trotzdem kassieren wir die Gegentore zu einfach, und vier sind auch mit zehn Mann meiner Meinung nach einen Tick zu viel.“

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