Werder-Niederlage

Werder Bremen gegen BVB wieder torlos: „Dann wird es schwierig“ – die Stimmen zum Spiel

Dortmund - Der SV Werder Bremen hat die Bundesliga-Partie bei Borussia Dortmund am Dienstagabend mit 0:3 (0:1) verloren. Die Stimmen zum Spiel von Werder-Trainer Horst Steffen und Co..

Horst Steffen (Trainer des SV Werder Bremen): „Wir haben aus guten Situationen leider kein Tor gemacht. Das war lange Zeit ein offenes Spiel. Bis zur 76. Minute konnten wir noch damit rechnen, ein Tor zu machen. Alles gegen Dortmund zu verteidigen, ist nicht einfach. Es hat aber nicht viel gefehlt, um zumindest einen Punkt mitzunehmen. Mich wurmt es, dass wir kein Tor geschossen haben, mich wurmt es, dass wir keinen Punkt mitgenommen haben. Wir haben Potenzial nach oben, aber wenn unsere Spielanlage so aussieht, wie heute über weite Strecken, dann ist mir nicht bange, dass wir Tore schießen und Punkte holen werden. Im Moment fehlt und die Erlösung durch ein Tor. Ich glaube, dass unsere Brust breiter wird, wenn wir mal jubeln dürfen. Wir gehören zu dem Kreis der Mannschaften, die um jeden Punkt, um jeden Sieg kämpfen müssen - und dementsprechend sind wir gewarnt, dass wir jedes Spiel so spielen müssen wie heute und dann bessere Ergebnisse erzielen.“

Justin Njinmah (Werder-Angreifer): „Wir kommen gut rein und ich habe zwei sehr gut Möglichkeiten, von der zumindest eine unbedingt rein muss. Dann kassieren wir ein billiges Eckentor. Unsere erste Halbzeit war trotzdem gut, wir hatten unsere Abläufe drin und sind zu Abschlüssen gekommen. Aber dass du die Chancen, die du hier in Dortmund bekommst, reinmachen musst, ist klar. Wenn du sie nicht machst, verlierst du.“

Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel beim BVB in Dortmund trotz einer ordentlichen Leistung klar verloren - die Stimmen zum Spiel!

Werder Bremen in Dortmund wieder ohne Tor - die Stimmen zur Niederlage gegen den BVB

Marco Friedl (Werder-Kapitän): „Wir machen 60 Minuten ein richtig gutes Spiel, sind in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft. Aber wir müssen Tore schießen, das machen wir seit drei Spielen nicht und dann wird es halt schwierig. Das tut weh, weil wir eigentlich ein gutes Spiel gemacht haben.“

Jovan Milosevic (Werder-Neuzugang): „Es war ein schweres Spiel gegen einen starken Gegner. Einige Sachen waren gut, aber wir haben noch viel Raum, um uns zu verbessern. Ich freue mich, für den Verein zu spielen, dass noch einige Spiele folgen werden. Und auf das erste Heimspiel am Freitag.“

Clemens Fritz (Werder-Sportchef): „Wir haben heute über 60, 70 Minuten ein gutes Auswärtsspiel gemacht, zumindest von der Spielanlage her und wie wir die Räume bespielt haben. Wir haben gerade in der ersten Halbzeit auch mutig nach vorne durchgepresst. Aber was man sagen muss: Du musst dann halt auch mal ein Tor machen. Sonst wird es schwierig, gerade gegen Dortmund. Ich fand, dass die Dortmunder wahrscheinlich nicht ihre beste, aber trotzdem eine sehr reife Leistung gezeigt haben. Man hatte immer das Gefühl, dass sie das machen, was nötig ist. Gerade vor dem Tor. Beim 1:0, ich muss mir die Situation nochmal anschauen, ich weiß nicht, ob Mio da geblockt wurde. Beim Zweiten stehen wir hinten zu dritt gegen zwei, da muss einer rausschieben. Und das dritte ist einfach bitter. Unsere Spielanlage war gut, es war ein mutiger Auftritt. Trotzdem haben wir - auf beiden Seiten, der Platz war sehr schwierig -, einige Abspielfehler gehabt. Wir hatten dann einige Dinger dabei, die uns das Leben schwer gemacht haben. Da müssen wir besser werden. Aber ich finde, von der Spielanlage war es ein Schritt nach vorne. Trotzdem haben wir kein Tor gemacht und 0:3 verloren. Das tut schon weh, wenn du dann nach einer ordentlichen Leistung ohne Punkte nach Hause fährst.“

Werder Bremen unterliegt dem BVB - Romano Schmid: „Wir haben kein Tor gemacht, drei bekommen und verloren. Das tut weh“

Romano Schmid (Werder-Profi): „Wir haben kein Tor gemacht, drei bekommen und dann mit 0:3 verloren. Das tut weh. Ich finde in der ersten Halbzeit waren wir sehr gut, da dürfen wir dann nicht so blöd in Rückstand geraten. Ich finde, dass wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr so gut gespielt haben wie noch in der ersten. Wir waren nicht schlecht, haben aber nicht mehr mit dieser letzten Konsequenz nach vorne gespielt. Schade ist, dass wir keine Tore schießen. Aber wenn wir die ersten 45 Minuten nehmen und das ein ganzes Spiel lang schaffen, dann werden wir auch wieder Spiele gewinnen.“

Marcel Sabitzer (BVB-Torschütze zum 2:0): „Der Trainer meinte, wir sollen nach dem ersten Tor das zweite nachlegen. Das ist uns gelungen. In der ersten Halbzeit war es nicht unser bestes Spiel. Wir hatten viel zu viele Ballverluste, gar keine Kontrolle. Deshalb gehen wir da schmeichelhaft in die Pause, aber das gehört auch mal dazu. Da haben wir uns gesammelt und das in der zweiten Halbzeit besser gemacht. Und hinten raus haben wir es dann souverän gemacht. Wir haben nicht mehr viel zugelassen und gewinnen wir am Ende mit 3:0. Wir freuen uns über den Heimsieg, aber da ist noch Luft nach oben.“

Mit Material von Sky und werder.de

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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