Fritz über Werner
Erst die Liga-Pflicht, dann die Vertrags-Kür: Werder will weiter mit Trainer Ole Werner verlängern – aber erst den Erfolg zurück
Werder Bremen will weiterhin den Vertrag von Trainer Ole Werner vorzeitig verlängern, vorher aber erst mal wieder in die Spur kommen.
Bremen – Die nackten Zahlen sind ernüchternd. Vier Punkte hat der SV Werder Bremen in der bisherigen Rückrunde lediglich geholt, liegt damit in der zugehörigen Tabelle nur auf dem vorletzten Platz. Aus dem DFB-Pokal ist das Team ebenfalls ausgeschieden, zuletzt gab es insgesamt fünf Pflichtspielniederlagen in Folge. Ungeachtet dieser Misere halten die Bremer Verantwortlichen, wie bereits von der DeichStube berichtet, an ihren Plänen fest, den bis 2026 laufenden Vertrag mit Chefcoach Ole Werner vorzeitig verlängern zu wollen – allerdings werden sie nicht ganz so schnell tätig werden. Und das hat dann doch wieder mit der fußballerischen Durststrecke der Mannschaft zu tun.
Werder Bremen will weiter eine Vertragsverlängerung mit Trainer Ole Werner - aber vorher „wieder in die Spur kommen“
„Der Fokus liegt in der jetzigen Situation darauf, dass wir sportlich so schnell wie möglich wieder in die Spur kommen“, erklärte Werder Bremens Fußball-Chef Clemens Fritz jetzt gegenüber der „Sport-Bild“. Als Abrücken vom Trainer soll dieses Verhalten aber ausdrücklich nicht verstanden werden. Die Führungsetage steht weiterhin zu Ole Werner, schätzt dessen Arbeit der vergangenen Jahre und befindet sich mit dem 36-Jährigen und dessen Management in einem „guten und kontinuierlichen Austausch“. Erst kürzlich hatte Fritz dem Bremer Trainer noch einmal öffentlich den Rücken gestärkt. „Das Trainer-Thema können wir direkt zumachen“, hatte der Ex-Profi bei „Sky“ betont. „Er steht bei uns überhaupt nicht zur Diskussion. Wir sind ihm sehr wertschätzend gegenüber und sehen, wie fokussiert er ist, wie lösungsorientiert er arbeitet und was er den Jungs an die Hand gibt. Es gibt bei uns keine Trainerdiskussion.“ (mbü)