Werder-Transfer-News

Sturm als Baustelle, Abgänge möglich: Werder Bremens Transferpläne für den Januar

Verpflichtet der SV Werder Bremen im Winter-Transferfenster einen neuen Stürmer? Und wer verlässt den Club? Das sind die Bremer Transfer-Pläne!

Bremen – Noch ist das Winter-Transferfenster nicht offiziell geöffnet. Erst vom 1. Januar und bis zum 2. Februar 2026 dürfen sich die Clubs der Fußball-Bundesliga auf dem Transfermarkt für die Rückserie verstärken. Beim SV Werder Bremen deutet vieles darauf hin, dass im Januar Bewegung in den Kader kommen könnte. Trotz aufkommender Transfergerüchte ist es bei den Grün-Weißen über die Feiertage jedoch noch ruhig geblieben. „Wir schauen uns auf dem Markt um und führen Gespräche“, sagt Clemens Fritz, Werders Geschäftsführer Fußball, gegenüber der DeichStube und betont: „Wenn sich eine Möglichkeit ergibt, werden wir im Sturm noch etwas machen.“

Sind in der Winter-Transferphase gefordert: Werder Bremens Sportchef Clemens Fritz (von links), Kaderplaner Johannes Jahns und Leiter Profifußball Peter Niemeyer.

Neuzugänge im Winter? Transfer-Fokus liegt bei Werder Bremen weiterhin auf der Mittelstürmerposition

Der klare Fokus der Verantwortlichen des SV Werder Bremen liegt dabei weiterhin auf der Mittelstürmerposition. Dort haben die beiden bisherigen Kandidaten Keke Topp und Victor Boniface in dieser Spielzeit bislang noch keinen eigenen Treffer erzielt. Hinzu kommt, dass Werder noch auf eine Entscheidung von Boniface wartet, ob sich die Leihgabe von Bayer Leverkusen aufgrund eines Knorpelschadens im Knie operieren lassen möchte - und damit für die Rückserie ausfallen würde. Die Planungen, sich im Angriff voraussichtlich leihweise mit einem neuen Spieler zu verstärken, sind nach DeichStube-Informationen allerdings ohnehin unabhängig von der Zukunft Boniface’.

Weitere Verstärkungen im Winter sind zwar nicht ausgeschlossen, zum jetzigen Zeitpunkt jedoch eher unwahrscheinlich. Dafür müsste auf der Abgangsseite Bewegung entstehen. Mit Skelly Alvero, Julian Malatini, Isak Hansen-Aaröen oder auch Leonardo Bittencourt, dessen Vertrag im Sommer ausläuft und nicht verlängert wird, gibt es mehrere Profis, die in der ersten Saisonhälfte mit ihren Einsatzzeiten nicht zufrieden waren und den Verein bei passenden Angeboten im Winter verlassen könnten. Nach DeichStube-Informationen hat sich bislang jedoch noch kein Abnehmer bei Werder Bremen gemeldet.

Bleibt noch die Personalie Naby Keïta. Das Leihgeschäft mit dem ungarischen Verein Ferencváros Budapest endet bekanntlich Mitte Januar. In den kommenden Tagen, spätestens zu Beginn des neuen Jahres, erwarten die Bremer eine Rückmeldung aus Budapest, wie die Ungarn mit Keïta planen. Der Vertrag des Mittelfeldspielers bei Werder Bremen läuft noch bis zum kommenden Sommer. Eine Rückkehr an die Weser ist ausgeschlossen. (bvo/dco)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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