Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Bremen - Er hatte schon mal laut darüber nachgedacht, ob es mit Einsätzen für die tschechische Nationalmannschaft jetzt nicht mal gut sein könnte.
Schließlich hat Theodor Gebre Selassie mit 30 Jahren ein Alter erreicht, in dem Fußballer nicht mehr die ganz große internationale Zukunft vor sich haben. Aber beim Nachdenken ist es bislang geblieben – auch nach der verpassten WM-Qualifikation.
Dass er die letzten beiden Qualifikationsspiele ausgelassen hat, sei kein Zeichen gewesen, betont Gebre Selassie. „Das war wegen meiner schwangeren Frau, die ich mit unserem Sohn nicht allein in Bremen lassen wollte. Und wir hatten die WM-Qualifikation schließlich schon verpasst“, sagt er.
Gebre Selassie verschiebt die Entscheidung
Aber klar: Wenn ein großes Ziel nicht erreicht wurde, ist das oft ein Anlass zur Zäsur. Gebre Selassie verschiebt die Entscheidungsfindung aber in das kommende Jahr: „Ich weiß noch nicht, ob ich weiter für Tschechien spielen werde.“
Die November-Termine, die für Tschechien ohnehin nur unbedeutende Testspiele bereithalten, wird der 45-fache Nationalspieler auslassen. Und bis es dann im Frühjahr 2018 wieder mit Länderspielen losgeht, ist ausreichend Zeit, um alles gut zu durchdenken und mit Nationalcoach Karel Jarolim zu besprechen.