Tragischer Unfall vor Werder-Spiel

Heimreise statt Auswärtsspiel: Tödlicher Unfall mit Sonderzug voller Werder-Fans

Vor dem Auswärtsspiel des SV Werder Bremen bei Bayer Leverkusen kam es durch einen tragischen Unfall zu einem großen Polizei-Einsatz.
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Vor dem Auswärtsspiel des SV Werder Bremen bei Bayer Leverkusen kam es durch einen tragischen Unfall zu einem großen Polizei-Einsatz (Archivbild).

Vor dem Auswärtsspiel des SV Werder Bremen bei Bayer Leverkusen gab es einen tragischen Zwischenfall – auch mit Konsequenzen für einige Werder-Fans.

Bremen – Ein Sonderzug mit 500 Fans des SV Werder Bremen an Bord ist am Samstagvormittag in einen tödlichen Unfall verwickelt worden. So kollidierte die Bahn im Bereich des Bassumer Bahnhofs (Landkreis Diepholz) mit einer Person – nach ersten Informationen der Polizei soll es sich dabei um den Suizid eines 59-jährigen Mannes gehandelt haben. Die genauen Umstände werden nach Angaben der Beamten noch untersucht.

Tragischer Unfall bei Fan-Reise vor Werder Bremens Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen

Für die mitgereisten Fans hatte das Ereignis Folgen für den geplanten Besuch des Bundesliga-Auswärtsspiels des SV Werder Bremen bei Bayer 04 Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker). Da die Lokomotive bei dem Unfall schwer beschädigt wurde, war sie nicht mehr zur Weiterfahrt bereit, darüber hinaus wurde die Strecke zwischen Bremen und Osnabrück zwischenzeitlich gesperrt. Mit einigen Ersatzbussen hätte das Rheinland – vermutlich mit Verspätung – für einen Teil der Anhänger noch erreicht werden können. Nach Informationen der DeichStube entschieden sich die Fans aber gegen das Aufteilen der Gruppen und verzichteten somit komplett auf eine Weiterfahrt nach Leverkusen. Stattdessen ging es zurück nach Bremen.

Fanblock wird bei Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen leerer sein als geplant

Der Auswärtsblock in der BayArena wird somit etwas leerer ausfallen, ursprünglich hatte Werder Bremen mit 3500 eigenen Zuschauern beim amtierenden Deutschen Meister gerechnet. Derweil kümmerten sich nach Polizeiangaben am Bassumer Bahnhof die Bundespolizei, die Polizei Diepholz, die Ortsfeuerwehr sowie ein Notfallmanager der Deutschen Bahn und ein Bestattungsunternehmen um die Abwicklung der Unfallfolgen. (mbü)

Wenn Sie oder jemand, den Sie kennen, mit Suizidgedanken kämpft, gibt es Hilfe und Unterstützung. In Deutschland können Sie sich anonym und kostenlos an die Telefonseelsorge wenden. Sie ist unter der Nummer 0800 111 0 111 erreichbar und bietet rund um die Uhr vertrauliche Beratung an. Auch das Krisentelefon für Menschen in Not, erreichbar unter 0800 1110222, bietet Unterstützung. Zögern Sie nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sie sind nicht allein.

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