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Leipzig/Bremen - Seit über einem Jahr fällt Fin Bartels nach seinem Achillessehnenriss schon aus. Das ist viel länger als erwartet und eigentlich auch üblich. Nach dem Spiel in Leipzig verriet Werder-Coach Florian Kohfeldt zum Heilungsverlauf bei Bartels: „Es hätte optimaler laufen können.“
Details wollte der Coach nicht nennen: „Ich bin kein Mediziner, da begebe ich mich auf zu dünnes Eis.“ Aber eine andere Aussage des 36-Jährigen ließ tief blicken: „Fin ist jetzt auf einem guten Stand. Jetzt wollen wir aber keine Fehler mehr machen, damit nicht noch mal etwas passiert.“ Im Herbst war Bartels schon einmal auf dem Weg zum Comeback gewesen, dann gab es einen Rückschlag, einige Wochen später musste er erneut kürzertreten. Als Begründung wurden muskuläre Probleme angegeben.
Bartels wird nicht mit nach Südafrika reisen
Bartels reiste im Dezember für ein paar Tage zur Reha an den Chiemsee. In den letzten Tagen war er endlich mal wieder mit einem Physiotherapeuten auf dem Trainingsplatz am Weserstadion zu sehen. Es geht wieder aufwärts. Allerdings nicht schnell genug, um am 2. Januar mit ins Trainingslager nach Südafrika zu reisen. Dort sollten, so Sportchef Frank Baumann, nur Profis dabei sein, die auch komplett mit der Mannschaft trainieren können. Das wird Bartels nicht schaffen.
Der 31-Jährige darf aber wahrscheinlich trotzdem mit. „Ich habe mit Fin gesprochen, Er will einfach mal wieder das Gefühl der Mannschaft haben. Das kann ich gut nachvollziehen“, berichtete Kohfeldt: „Wenn er Teile des Mannschaftstrainings mitmachen kann – sei es Passübungen, Kreisspiel, dann nehme ich ihn auf jeden Fall mit.“ Bartels gibt alles dafür, arbeitet über Weihnachten fast durch, während die Kollegen im Urlaub sind. Nur am ersten Weihnachtstag hat der Angreifer frei. „Wir wollen keine Sekunde verlieren“, sagte Kohfeldt.