Drei Spiele in acht Tagen

„Herausforderung und Reiz“: Wie Werder-Trainer Werner über Englische Wochen denkt

Englische Woche steht bevor! Wie Ole Werner, Trainer des SV Werder Bremen, über die Extra-Belastung denkt.
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Englische Woche steht bevor! Wie Ole Werner, Trainer des SV Werder Bremen, über die Extra-Belastung denkt.

Für den SV Werder Bremen und alle anderen Bundesligisten steht eine intensive Englische Woche an. So denkt Trainer Ole Werner über die höhere Belastung.

Bremen - Die Bundesliga geht wieder los und das sofort mit vollem Programm. Zum Start des Fußballjahres 2025 warten auf den SV Werder Bremen gleich drei Spiele binnen acht Tagen, was freilich richtungsweisenden Charakter hat und eine erste Antwort auf die Frage geben dürfte, ob die Grün-Weißen ernsthaft um die europäischen Plätze mitspielen können oder den Blick vorerst doch wieder nach unten richten müssen. „Es sind direkt wieder wichtige Spiele, aber auch sehr unterschiedliche Partien“, sagt Cheftrainer Ole Werner vor dem Auftakt bei RB Leipzig (Sonntag, 15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker), warnt aber zugleich davor, die Bedeutung der drei Duelle zu hoch zu hängen: „Wir sind gut daran beraten, wenn wir nach dieser Woche nicht glauben, zu wissen, wie die Saison weitergeht. Es wird trotzdem bis zum Ende so sein, dass wir uns konstant weiterentwickeln müssen.“ 

Werder Bremens Trainer Ole Werner will Bedeutung der kommenden Spiele nicht zu hoch hängen

Nach dem schweren Auswärtsspiel in Leipzig folgen für Werder Bremen die Heimpartien gegen den 1. FC Heidenheim (Mittwoch, 20.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) und den FC Augsburg (Sonntag, 19. Januar, 17.30 Uhr), zwei Clubs, die beide im unteren Drittel der Tabelle stehen. „Wenn wir jetzt alle drei Spiele gewinnen, heißt das nicht, dass es danach genau so weitergeht“, betont Werner. „Sollten wir andersherum weniger Punkte holen, wird die Welt auch nicht untergehen.“ Grundsätzlich kann Werner Englischen Wochen etwas abgewinnen. Zwar sei deren Spielrhythmus zum Jahresauftakt „für uns nicht üblich“, und dennoch hebt der 36-Jährige hervor: „Es macht ein Stück weit den Reiz aus, sich in kurzer Zeit auf neue und sehr unterschiedliche Aufgaben einzustellen. Das wird die Herausforderung sein.“

Die bis dato letzte Englische Woche im Dezember war für Werder Bremen äußerst positiv verlaufen. Damals folgten auf ein 2:2 gegen den VfB Stuttgart wichtige 1:0-Siege im DFB-Pokal gegen Darmstadt sowie auswärts in der Liga beim VfL Bochum. Letztmals mit einer Englischen Woche in ein Kalenderjahr gestartet war Werder übrigens 2023 - mit deutlich geringerem Erfolg. Zur Erinnerung: Zu Beginn kam die Mannschaft in Köln mit 1:7 unter die Räder, gefolgt von einer 1:2-Heimniederlage gegen Union Berlin. Zum Abschluss gelang immerhin ein 2:1-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg. (bvo)

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