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Absage an Werder? Das sagt Steffen über einen möglichen Asllani-Transfer
Fisnik Asllani hat dem SV Werder Bremen offensichtlich abgesagt und sich gegen einen Transfer entschieden. So reagiert Trainer Horst Steffen.
Verden – Noch ist es nicht offiziell, aber seit Donnerstagabend verdichten sich die Anzeichen, dass Angreifer Fisnik Asllani dem Ruf seines ehemaligen Trainers Horst Steffen aus Elversberger Zeiten nicht folgen und sich in diesem Sommer nicht dem SV Werder Bremen anschließen wird. Nachdem zuerst das Portal „transfermarkt.de“ über eine bevorstehende Vertragsverlängerung bei der TSG Hoffenheim berichtet hatte, bestätigten weitere Medien in den letzten Stunden und Tagen, dass sich Asllani bis 2029 an den Bundesligisten binden wird.
Am Rande des Testspiels in Verden (6:0) konnte Werders Cheftrainer die Meldungen zwar noch nicht vollständig bestätigen, ließ aber durchblicken, dass sich der 22-Jährige gegen einen Wechsel an die Weser entschieden hat: „Ich weiß nicht, ob seine Entscheidung schon final ist, aber wenn er sich anders entscheidet, dann ist es so“, sagte Steffen. Der 56-Jährige bestätigte zugleich, dass Werder Bremen tatsächlich intensives Interesse an Fisnik Asllani gezeigt hatte: „Wir haben unser Interesse bei ihm bekundet – das ist, denke ich, auch berechtigt nach all dem, was wir gemeinsam erlebt haben.“ Enttäuscht oder gar nachtragend zeigt sich der Werder-Coach jedoch nicht: „Am Ende trifft jeder seine eigene Entscheidung. Jeder geht seinen Weg – ich nehme nichts persönlich.“
Neues Trikot, sechs Tore und Steffens Debüt: So lief das Werder-Testspiel in Verden - Fotostrecke
Fisnik Asllani wechselt nicht zu Werder Bremen: Transfer des Stürmers vom Tisch
Auch wenn eine offizielle Bestätigung der TSG Hoffenheim bislang aussteht, scheint ein Transfer an den Osterdeich zu Werder Bremen damit vom Tisch. Steffen sagte abschließend: „Bis jetzt habe ich noch nichts Offizielles gehört – also mal schauen.“ Sein Gesichtsausdruck ließ jedoch keinen Zweifel daran, dass er mit einer kurzfristigen Meinungsänderung von Fisnik Asllani nicht mehr rechnet. (bvo/mbü)