Werder-Coach hofft auf Transfer
Werder-Trainer Thioune über Wunschstürmer Dinkci: „Wenn er auf dem Markt ist, müssen wir uns mit ihm beschäftigen“
Verstärkt sich der SV Werder Bremen zeitnah mit Eren Dinkci? Trainer Daniel Thioune spricht offen über den Stürmer - und alte Verbundenheiten!
Es war allenfalls noch der kleine Wink, den es gebraucht hat, um sich auf eine nahende Rückkehr von Eren Dinkci zum SV Werder einstellen zu können. Bei seinem aktuellen Club SC Freiburg stand an Samstag ebenfalls ein Testspiel auf dem Programm, doch der gebürtige Bremer fehlte beim Auftritt gegen den englischen Verein Crystal Palace, zählte nicht zum 26-köpfigen Kader der Breisgauer.
Unerwartet kam das nicht, schließlich steht Dinkci unmittelbar vor einer Leihe an die Weser, nach Informationen der Deichtube soll der 24-Jährige zeitnah am Osterdeich das Training aufnehmen und per Vereinbarung kommen, die weder Kaufoption noch -pflicht vorsieht. Daniel Thioune, Chefcoach des SV Werder Bremen, bestätigte den Transfer im Nachgang der 0:1-Testspielniederlage gegen Auxerre zwar nicht, ließ aber durchblicken, dass er zu gern mit Dinkci zusammenarbeiten würde.
Werder Bremens Daniel Thioune: „Qualität ist immer willkommen – und wir wissen um die Qualität von Eren Dinkci“
„Qualität ist immer willkommen – und wir wissen um die Qualität von Eren. In dieser Liga kann Tempo schon mal das Ergebnis herstellen“, sagte Daniel Thioune. „Eren kann offensiv drei Positionen spielen, hat sich entwickelt in den letzten Jahren.“ Der 52-jährige Trainer des SV Werder Bremen hat die Karriere des Angreifers, dessen Marktwert laut dem Branchenportal „transfermarkt.de“ aktuell bei sechs Millionen Euro liegt, genauestens verfolgt. In der Vergangenheit kreuzten sich sogar schon einmal direkt die Wege. „Zu Düsseldorfer Zeiten habe ich mich schon einmal mit ihm beschäftigen dürfen. Damals hatten wir Kontakt, aber dann kam die Leihe nach Heidenheim.“
Werder Bremens Clemens Fritz über Eren Dinkci: „Ich kann bestätigen, dass wir Gespräche führen, aber es ist noch nichts fixiert“
Bei den Baden-Württembergern machte Eren Dinkci nachhaltig auf sich aufmerksam, wechselte schließlich zum SC Freiburg. Dort startete er zwar nicht vollends durch, geriet aber nie aus dem Fokus des SV Werder Bremen. Schon im vergangenen Winter stand eine Leihe im Raum, letztlich ging es für den Offensivakteur aber erneut nach Heidenheim. Nun steht aber ein einjähriges Geschäft bevor, bei dem nach DeichStube-Informationen eine Gebühr im sechsstelligen Bereich zu zahlen ist.
„Jetzt ist er gereift. Und wenn er auf dem Markt ist, dann müssen wir uns damit beschäftigen“, betonte Daniel Thioune und ergänzte vielsagend: „Weil wir aus der Vergangenheit wissen, wie gut er ist und wie gut er noch werden kann.“ Clemens Fritz, Fußball-Chef des Bundesligisten, hielt sich unterdessen deutlich bedeckter, erklärte mit Blick auf Eren Dinkci lediglich: „Ich kann bestätigen, dass wir Gespräche führen, aber es ist noch nichts fixiert. Trotzdem ist er ein spannender Spieler.“ (mbü/dco)
Rubriklistenbild: © IMAGO/Marco Bader
