Werder-Transfer-News
Transfer-Einnahmen dringend benötigt: Welche Summe sich Werder vorgenommen hat
In diesem Transfer-Sommer muss der SV Werder Bremen hohe Einnahmen erzielen. Werden jetzt Stammspieler verkauft? Welche konkrete Summe der Verein erreichen will.
Bremen – Noch zwei Spieltage, dann ist die Bundesligasaison 2024/25 auch für den SV Werder Bremen offiziell vorbei. Die Mannschaft von Cheftrainer Ole Werner absolviert anschließend noch drei Freundschaftsspiele in der Region, ehe sich die Profis in den Sommerurlaub verabschieden. Nicht so Werders Verantwortliche. Sportchef Clemens Fritz und seinem Team steht in den kommenden Wochen und Monaten eine intensive Phase bevor – schließlich soll der Kader spürbar umgebaut werden. Neben einem Zugewinn an sportlicher Qualität haben sich die Bremer für den Transfer-Sommer 2025 noch ein weiteres Ziel gesetzt: Er soll Geld in die Kasse spülen. Welche Summe sich Werder vorgenommen hat, geht aus dem Wertpapierprospekt der neuen Mittelstandsanleihe hervor.
Werder Bremen muss im Sommer Transfererlöse erzielen: Wertpapierprospekt nennt konkrete Zahlen
Dass die Bremer im Sommer Transfererlöse generieren wollen und müssen, hatte Fritz bereits im Frühjahr öffentlich erklärt: „Im letzten Jahr haben wir gesagt, dass wir unsere Stammspieler halten wollen, wodurch wir keine Transfererlöse erzielt haben. Dieses Jahr wird es schon so sein, dass wir Transfererlöse erzielen müssen und eine gewisse Dynamik sowie Veränderung im Kader brauchen, um den nächsten Schritt zu machen.“ Das Wertpapierprospekt drückt dieses Vorhaben des SV Werder Bremen nun in Zahlen aus.
Werder Bremen muss Überschuss von 7,5 Millionen Euro durch Transfers erzielen: Wechselt Romano Schmid?
„Für das laufende Geschäftsjahr 2024/25 plant die Emittentin (sprich die SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA, Anm. d. Red.) mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis“, heißt es auf Seite 116 des Prospekts. Nachfolgend sind die Bedingungen aufgelistet, die dafür erfüllt sein müssen. Neben dem längst perfekten Klassenerhalt und der Neu-Auflage der Anleihe, die Werder 20 Millionen Euro einbringen soll, ist unter anderem folgender Punkt aufgeführt: „Erzielung von noch nicht realisierten Nettotransfererlösen in Höhe von rund 7,5 Millionen Euro.“ Bedeutet: Diesen Überschuss muss Werder erwirtschaften, was sich ohne den Verkauf von Stammspielern nicht realisieren lässt.
Kandidaten für einen lukrativen Abgang gibt es dabei einige im Kader. Zuvorderst ist hier Romano Schmid zu nennen, dessen Marktwert aktuell auf 15 Millionen Euro taxiert wird. Sollte sich Werder Bremen nicht für Europa qualifizieren, dürfte der österreichische Nationalspieler zudem den nächsten Schritt gehen wollen. (dco)
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