Vierter Neuzugang
Transfer für die Zukunft: Werder-Frauen verpflichten Torhüterinnen-Talent
Vierter Neuzugang für die Frauen des SV Werder Bremen: Torhüterinnen-Talent Thea Farwick kommt vom Zweitligisten SV Meppen – alle Infos zum Transfer.
Nach der großen Abgangsflut bei den Frauen des SV Werder Bremen begrüßen die Grün-Weißen den vierten Neuzugang für die anstehende Saison. Wie der Bundesligist am Samstagnachmittag bekanntgab, wechselt Torhüterin Thea Farwick vom SV Meppen an den Osterdeich. Zuvor war die 19-Jährige beim Tabellenvierten der abgelaufenen Zweitliga-Saison bereits feierlich verabschiedet worden. Die Emsländerin gilt als große Potenzialspielerin auf ihrer Position. „Mit Thea gewinnen wir eine sehr talentierte und entwicklungsfähige Torhüterin dazu, die trotz ihres jungen Alters bereits wertvolle Erfahrungen im leistungsorientierten Fußball gesammelt hat“, freut sich Werder-Trainerin Friederike „Fritzy“ Kromp.
Talent verstärkt den SV Werder Bremen: Werder-Frauen verpflichten Torhüterin Thea Farwick vom SV Meppen
Auch Thea Farwick, die im vergangenen Jahr für die deutsche U23-Nationalmannschaft debütierte und die Fritz-Walter-Medaille in Bronze gewann, blickt glücklich auf ihre Zukunft beim SV Werder Bremen: „Der Wechsel zu Werder ist für mich ein ganz besonderer Schritt und ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Die Gespräche mit dem Verein haben mir sofort ein gutes Gefühl gegeben.“
Bei den Frauen des SV Werder Bremen dürfte Thea Farwick zunächst höchstens die Rolle der Herausforderin hinter Stammtorhüterin Mariella El Sherif einnehmen. Die starke Nummer eins der Bremerinnen hatte ihren Vertrag erst kürzlich verlängert und dürfte ihren Posten zwischen den Pfosten behalten. Gut möglich, dass sie bei den Werder-Frauen dann eines Tages von Farwick beerbt wird. Deren Bewerbungsschreiben aus der 2. Bundesliga liest sich durchaus beeindruckend: An den ersten zwölf Spieltagen der abgelaufenen Saison kassierte die 1,75 Meter große Torfrau als Teil der bis dahin besten Abwehr der Liga lediglich neun Gegentore, behielt insgesamt sogar sieben Mal eine weiße Weste. Den Rest der Saison verpasste sie dann aber verletzungsbedingt mit einem Anriss im hinteren Kreuzband. „Jetzt möchte ich nach meiner Verletzung Schritt für Schritt zurückkommen, mich weiterentwickeln und gemeinsam mit dem Team erfolgreich sein“, erklärte Farwick, die sich laut Vereinsangaben in den letzten Zügen ihrer Reha befindet. (tos)
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