Werder-Transfer-News
Transfer-Stau: Werner wünscht sich frischen Wind für Werder Bremen
Das Warten auf Transfers bei Werder Bremen geht weiter - rund um den Verein wächst die Ungeduld. Auch Trainer Ole Werner wünscht sich „frischen Wind“.
Rennes/Bremen – Über zwei Monate ist es her, dass der SV Werder Bremen auf dem Transfermarkt aktiv war, seitdem herrscht Stau. Weil keine Spieler gehen, kann auch keiner kommen. Peter Niemeyer bestätigte am Samstag nach den beiden Testspielen beim französischen Erstligisten Stade Rennes einen entsprechenden Bericht der DeichStube: „Wir wollen noch Spieler holen und sondieren den Markt, aber wir können aktuell noch keinen Vollzug melden, weil noch keine Abgänge da sind.“ Bis Ende August ist dafür noch Zeit.
Werder Bremen-Transfers: Trainer Ole Werner wünscht sich Neuzugänge für „frischen Wind“
Im Umfeld wächst die Ungeduld – und bei Trainer Ole Werner? „Ungeduld ist das falsche Wort. Ich weiß, dass nicht immer alles ganz so einfach ist. Wir haben ein gutes Gerüst, und trotzdem ist es unser gemeinsames Bestreben, dass wir noch für etwas frischen Wind sorgen“, sagte der 36-Jährige und antwortete auf die Frage, ob es für ihn okay sei, mit dem aktuellen Kader in die Saison zu gehen: „Ich bin Trainer und habe natürlich meine Meinung zur Kaderzusammenstellung. Meine Ideen gebe ich weiter, und trotzdem gibt es auch wirtschaftliche Dinge, die ich nicht zuletzt bewerten kann. Wir können auch in der aktuellen Konstellation Spiele gewinnen. Trotzdem würde uns frischer Wind noch guttun.“ Das darf durchaus als vereinspolitisch korrekt formulierte Transfer-Forderung an die Verantwortlichen des SV Werder Bremen bezeichnet werden. Ganz konkret spricht Werner dabei das Thema Außenbahn an, „wo wir breiter aufgestellt sein wollen“. Mitchell Weiser und Felix Agu sind gesetzt, in Olivier Deman gibt es aber nur einen echten Herausforderer. Der erst 19-jährige Leon Opitz ist dort noch keine Alternative und soll ausgeliehen werden, um Spielpraxis zu sammeln.
Wann kommen Werder Bremen-Neuzugänge? Ole Werner hofft auf Transfers mit Startelf-Potenzial
Werner hat aber auch noch andere Positionen im Blick, wollte diese aber nicht öffentlich nennen. „Es gibt das eine oder andere Element, das unserem Spiel guttun würde“, meinte der Coach des SV Werder Bremen und machte deutlich, dass er keine reinen Ergänzungen für den Kader anstrebt, sondern mehr Qualität für die Startelf: „Grundsätzlich ist es natürlich unser Wunsch, dass Spieler kommen, die zumindest infrage kommen, in der ersten Elf zu stehen, die die Konkurrenzsituation beleben. Das ist das, was ich mit frischem Wind meine. Es ist gut, wenn man sich kennt und weiß, wie der andere tickt. Aber manchmal ist es auch gut, wenn jemand von einem anderen Verein mit einer anderen Spielidee dazukommt und neue Elemente reinbringt, die auf alle belebend wirken.“ (kni)