Werder-Transfer-News

Stillstand bei Stage: Transferpoker um Werder-Star stockt – Hoffenheim aber weiterhin interessiert

Der Transfer-Poker des SV Werder Bremen mit der TSG 1899 Hoffenheim um Jens Stage stockt. So ist der aktuelle Stand bei den Verhandlungen.

Ende Mai das erste Angebot, Anfang Juni direkt das zweite – beide postwendend abgelehnt. Die Bemühungen der TSG 1899 Hoffenheim um Wunschspieler Jens Stage waren kurz nach Saisonende äußerst intensiv, sind seitdem aber merklich abgekühlt – zumindest was die Gespräche mit dem SV Werder Bremen betrifft. Einen dritten Vorstoß, den dänischen Nationalspieler aus Bremen loszueisen, hat Hoffenheim nach Informationen der DeichStube bisher nicht unternommen, weder formell oder informell. Vom Tisch ist der Deal aber nicht.

Der Transfer-Poker um Werder Bremens Mittelfeldmotor Jens Stage mit der TSG 1899 Hoffenheim stockt. So ist der Stand!

Werder Bremen-Transfer-Poker um Jens Stage stockt: Wann kommt nächstes Angebot der TSG Hoffenheim?

Im Gegenteil: Die TSG Hoffenheim sieht in Jens Stage weiterhin das passende Puzzlestück, um die Lücke im Kader zu schließen, die durch den Abgang von Grischa Prömel (VfB Stuttgart) entstanden ist. Und Stage möchte nach wie vor zu Hoffenheim. Mit dem Club hat er sich bereits vor Wochen auf einen Vertrag geeinigt, dessen Laufzeit bis 2030 gehen soll. Die Aussicht, seine Karriere im Alter von knapp 30 Jahren in der kommenden Saison auch auf europäischer Bühne fortsetzen zu können – Hoffenheim hat sich für die Europa-League qualifiziert –, reizt den Bremer sehr. Werder hat er seine Absichten schon vor geraumer Zeit klar mitgeteilt.

Die bisherigen Hoffenheimer Angebote von zunächst rund neun und dann etwas mehr als zehn Millionen Euro haben die Bremer Gesprächsbereitschaft aber nicht gerade erhöht, um es vorsichtig zu formulieren. Anders ausgedrückt: Aus Werder Bremens Sicht gibt es in der Causa Jens Stage nichts mehr zu besprechen. Und doch wird sie Thema bleiben. Wie zu erfahren ist, drängt die Spielerseite inzwischen auf eine Einigung zwischen den Clubs, weil sie möglichst früh Klarheit haben möchte.

Nach Transfer von Mio Backhaus: Werder Bremen kann im Poker um Jens Stage in Ruhe abwarten

Bewegt sich die TSG Hoffenheim in Sachen Transfersumme nicht deutlich nach oben, dürfte es dazu aber nicht kommen. Richtig ist, dass Werder Bremen dringend Einnahmen benötigt, um selbst auf dem Markt investieren zu können – allerdings hat Mio Backhaus (für 15 Millionen Euro zum SC Freiburg) bereits Geld eingebracht, und auch Karim Coulibaly verspricht trotz aktueller Berater-Posse weiterhin einen stattlichen Erlös. Großen Verkaufsdruck haben die Bremer bei Jens Stage deshalb nicht, sondern das Heft in der Hand. Da der Vertrag des Spielers nach Informationen der DeichStube keine Ausstiegsklausel beinhaltet, können die Bremer in Ruhe abwarten, bis womöglich das dritte Angebot aus Hoffenheim im Postfach auftaucht. (dco)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Gonzales Photo/Kent Rasmussen

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