Werders Transfer-Plan

Fritz über Transferpläne bei Werder Bremen: „Punktuell werden wir uns sicherlich noch verstärken“

Vier Neuzugänge hat der SV Werder Bremen für die kommende Saison bereits verpflichtet: Marco Grüll (links), Keke Topp, Skelly Alvero und Markus Kolke. Folgen weitere Transfers?
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Vier Neuzugänge hat der SV Werder Bremen für die kommende Saison bereits verpflichtet: Marco Grüll (links), Keke Topp, Skelly Alvero und Markus Kolke. Folgen weitere Transfers?

Vier Spieler hat der SV Werder Bremen bereits für die kommende Bundesliga-Saison bereits verpflichtet. Folgen noch weitere Transfers? Jetzt hat Sportchef Clemens Fritz über die Bremer Transferpläne gesprochen.

Bremen – Marco Grüll war der Erste. Bereits im Februar gab der SV Werder Bremen die Verpflichtung des Österreichers für die kommende Saison bekannt. Im Juni ging es dann Schlag auf Schlag: Skelly Alvero, Markus Kolke und Keke Topp – binnen neun Tagen vermeldeten die Bremer drei weitere Neuzugänge. Heißt: Ihrem Ziel sind Werders Verantwortliche ein gutes Stück näher gekommen. „Unser Anspruch ist es nach wie vor, dass wir den Kader zum Großteil zusammen haben, wenn das Trainingslager beginnt“, sagt Sportchef Clemens Fritz im Gespräch mit der DeichStube. Ab dem 17. Juli wird sich die Mannschaft von Cheftrainer Ole Werner im Zillertal auf die neue Spielzeit vorbereiten. Gut möglich also, dass vorher weitere neue Spieler am Osterdeich aufschlagen. „Punktuell werden wir uns sicherlich noch verstärken“, kündigt Fritz an. Derzeit ist es allerdings ruhig auf dem Transfermarkt.

Werder Bremens Clemens Fritz über Transfers: „Wir werden sehen, wann der Markt richtig anspringt“

Der Grund: Während der Europameisterschaft warten viele Vereine deren aktuelle Entwicklung ab, ehe sie ihre Transferpläne in die Tat umsetzen. Welcher Spieler nutzt die große Bühne? Für wen gibt es plötzlich Angebote? Und wer enttäuscht? Gehen dann die ersten Geschäfte über die Bühne, kommt Bewegung in den Markt, was auch in Bremen zu spüren sein wird. „Wir werden sehen, wann der Markt richtig anspringt“, sagt Clemens Fritz, der die Ausgangslage des SV Werder Bremen ob der bereits getätigten Transfers als komfortabel betrachtet: „Wenn man unsere Mannschaft sieht, haben wir schon jetzt ein sehr gutes, stabiles Grundgerüst.“ Und ohne Not daran rütteln, wollen die Bremer nicht.

Erst kürzlich hatte Werder-Geschäftsführer Klaus Filbry im Interview mit der DeichStube erklärt, dass sein Club in diesem Sommer – anders als in den Vorjahren – nicht zwingend darauf angewiesen ist, Spieler zu verkaufen. „Transfererlöse können wir auch im Winter oder im nächsten Sommer erzielen“, sagte der 57-Jährige. Sportchef Clemens Fritz schlägt nun in dieselbe Kerbe, wenn er betont: „Die Möglichkeit, dass kein Leistungsträger geht, besteht.“ Wie wahrscheinlich dieses Szenario ist, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Ist der Transfermarkt erstmal ins Rollen gekommen, können auch bei Werder Bremen Dynamiken entstehen, die jetzt noch nicht absehbar sind.

Verlässt Marvin Ducksch den SV Werder Bremen? Clemens Fritz: „Aktuell haben wir nichts vorliegen“

Ein denkbarer Kandidat für einen Abgang ist beispielsweise Marvin Ducksch, dessen Ausstiegsklausel in Höhe von 7,5 Millionen Euro am 15. Juni abgelaufen ist. Mögliche Interessenten müssten die Ablöse für den Stürmer nun also frei verhandeln, was für Werder sicher kein Nachteil ist. „Aktuell haben wir nichts vorliegen“, sagt Clemens Fritz über die Personalie Ducksch. Genauso sieht es auch bei Kapitän Marco Friedl aus, der sich durch gute Leistungen in der vergangenen Saison in den Fokus gespielt und seinen Marktwert auf 7,5 Millionen Euro gesteigert hat. Werder Bremen plant auch für die Saison 2024/25 fest mit dem Österreicher, was Fritz wie folgt auf den Punkt bringt: „Wir haben kein Interesse daran, ihn abzugeben.“ (dco)

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