Werder-Transfer-News
Neue Optionen für Dawid Kownacki? Nächste Clubs sind heiß auf Werder-Angreifer
Bei Werder Bremen ist die Zukunft von Stürmer Dawid Kownacki fraglich. Jetzt klopft offenbar ein neuer deutscher Club beim früheren polnischen Nationalspieler an.
Bremen – Hauptstadt statt Rheinland oder Weser? Noch immer ist komplett offen, wie die sportliche Zukunft von Dawid Kownacki aussieht. Nach seiner gelungenen Leihe zu Zweitligist Fortuna Düsseldorf ist der polnische Stürmer zum SV Werder Bremen zurückgekehrt und besitzt dort unter dem neuen Coach Horst Steffen während der Vorbereitung in der Theorie die Chance, einen neuen Anlauf in Richtung Bundesliga-Durchbruch zu nehmen. Beim Testspiel am Samstag gegen den Oberligisten FC Verden 04 durfte Kownacki jedoch gerade einmal eine halbe Stunde ran, während jüngere Konkurrenten den Vorzug als vorderste Spitze erhielten. Eine Rückkehr zur Fortuna stand zuletzt immer wieder im Raum – nun soll jedoch ein weiterer deutscher Club Interesse am 28-Jährigen haben. Laut „Bild“ will Düsseldorfs Ligakonkurrent Hertha BSC in diesem Sommer unbedingt noch einen Mittelstürmer verpflichten, Dawid Kownacki soll in den Berliner Überlegungen keine unwesentliche Rolle spielen.
Transfer-News: Zweitligist Hertha BSC heiß auf Werder Bremens Dawid Kownacki?
Verschließen würden sich Werder Bremens Verantwortliche nach Informationen der DeichStube einem Transfer grundsätzlich nicht – wenngleich dieses Mal ein fester Verkauf anstelle einer erneuten Leihe favorisiert wird. Die dafür notwendigen finanziellen Details könnten allerdings zum Knackpunkt werden. Laut des Berichts soll Werder eine Ablösesumme in Höhe von 3,5 Millionen Euro anpeilen, was für die Herthaner kaum realisierbar erscheint. Auch Fortuna Düsseldorf hatte zuvor von einer fixen Verpflichtung Abstand genommen, weil die zuvor mit dem SVW vereinbarte Kaufoption in Höhe von 2,5 Millionen Euro nicht zu stemmen war.
Nutznießer könnte am Ende womöglich Widzew Lodz sein. Über ein Interesse des polnischen Erstligisten an Kownacki war bereits in der Vergangenheit berichtet worden, nun bestätigte Club-Präsident Michal Rydz entsprechende Begehrlichkeiten in einem Podcast. Auch finanziell sei der Verein in der Lage, einen Wechsel zu realisieren, so der Funktionär weiter. Vorerst wird die Hängepartie für Dawid Kownacki, der in der Vorsaison in 29 Partien 13 Tore erzielte und fünf Treffer vorbereitete, also weitergehen. Nur wie lange noch? Am Wochenende hatte Horst Steffen bereits angekündigt, in den nächsten Tagen mit Werders Wackelkandidaten Gespräche führen zu wollen, um den Spielern eine Tendenz für ihre sportliche Perspektive mitzugeben. Es würde nicht überraschen, wenn der Coach auch mit Stürmer Kownacki in den engeren Austausch ginge. (mbü)
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