Werder-Transfer-News
Kaum da, schon wieder weg: Werder-Sportchef Fritz erklärt Kownacki-Transfer
Dawid Kownacki hat Werder Bremen erneut auf Leihbasis verlassen und ist zu Zweitligist Hertha BSC gewechselt. Jetzt spricht Sportchef Clemens Fritz über die Gründe des Transfers.
Zell am Ziller – Am Ende war es nur eine Stippvisite, mehr nicht. Nachdem Dawid Kownacki nach seiner einjährigen Ausleihe an Zweitligist Fortuna Düsseldorf für wenige Wochen zum SV Werder Bremen zurückgekehrt war, führt der Weg des Stürmers nun direkt wieder ins Unterhaus, dieses Mal per Leihe zu Hertha BSC. Kurz nach der Ankunft im Bremer Trainingslager im österreichischen Zell am Ziller hat Sportchef Clemens Fritz die Beweggründe für die abermalige Trennung vom Stürmer erklärt.
„Hätten ihm nicht die Spielzeit geben können“: Werder Bremen-Sportchef Clemens Fritz erklärt Transfer von Dawid Kownacki
„Dawid hat in Düsseldorf eine gute Saison gespielt, aber trotzdem glauben wir, dass wir ihm nicht die Spielzeit hätten geben können, die er für sich selbst erwartet“, sagte der Ex-Profi. Anders formuliert: Auch unter Werder Bremens Neu-Trainer Horst Steffen gibt es für den polnischen Angreifer keine sportliche Perspektive. Darauf hatten die ersten beiden Testspiele der Vorbereitung bereits hingewiesen. „Mit der Hertha haben wir jetzt eine für alle Seiten gute Lösung gefunden“, betonte Clemens Fritz.
Bis zum 30. Juni 2026 ist Dawid Kownacki vorerst an den Hauptstadtclub ausgeliehen – mit dem erklärten Ziel eines festen Transfers. Deshalb wurde im Vertrag eine sogenannte Kaufpflicht vereinbart, die greift, wenn gewisse Parameter erfüllt sind. Dazu zählen ein möglicher Bundesliga-Aufstieg der Berliner oder etwa die Anzahl der Einsätze des Spielers. Sind die Voraussetzungen erfüllt, muss Hertha BSC Dawid Kownacki fest verpflichten. Nach Information der DeichStube winken Werder Bremen insgesamt 2,5 Millionen Euro, in die die Leihgebühr bereits eingerechnet ist. (dco)
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