Werder-Transfer-News

„Ich hoffe, dass noch was passiert“: Werner sehnt positiven Transfer-Endspurt bei Werder herbei

Einen Tag vor dem Deadline Day hofft Werder Bremens Trainer Ole Werner, dass auf dem Transfermarkt „noch was passiert“.
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Einen Tag vor dem Deadline Day hofft Werder Bremens Trainer Ole Werner, dass auf dem Transfermarkt „noch was passiert“.

Endspurt der Transferphase: Fans und Trainer Ole Werner rätseln, ob noch Transfers getätigt werden. So blickt der Coach auf den anstehenden Deadline Day.

Bremen – Die Uhr tickt gnadenlos herunter, bis Freitagabend haben die Verantwortlichen des SV Werder Bremen noch Zeit, um Transfers zu tätigen. Nur noch, möchte man sagen. Um 20 Uhr fällt der Hammer, danach geht nichts mehr. In den vergangenen Jahren ist bei den Grün-Weißen noch sehr häufig etwas auf den allerletzten Metern der Wechselphase passiert – und bekanntlich wollen die Bremer auch in diesem Sommer noch den Kader an der einen oder anderen Stelle ein wenig aufpolieren. Doch bislang tut sich in dieser Hinsicht: nichts. Was Fans, aber auch Trainer Ole Werner rätseln lässt, ob überhaupt noch ein neuer Akteur kommt.

Tätigt Werder Bremen am Deadline Day noch Transfers? Ole Werner: „Ich hoffe, dass noch was passiert“

„Was wir grundsätzlich vorhatten und was meine Intention war, habe ich gesagt“, sagte Werder Bremens Coach am Donnerstag. „Das weiß im Verein jeder.“ Ein Backup für Mitchell Weiser auf der rechten Seite war etwa gewünscht, auch im Mittelfeld darf es gern noch etwas kreativer werden. „Wir haben viele gute Spieler, die in der Vergangenheit gezeigt haben, dass wir konkurrenzfähig sein können. Trotzdem wäre für eine Weiterentwicklung auch Veränderung gut. Neue Reize helfen“, betonte der 36-Jährige. „Ich hoffe, dass noch was passiert. Trotzdem weiß ich auch, dass die Umsetzung für einen Verein wie Werder nicht immer einfach ist.“ Denn wie immer geht es – natürlich – auch ums liebe Geld.

Und an dieser Stelle kommen endgültig Sportchef Clemens Fritz und der Leiter Profifußball Peter Niemeyer ins Spiel, die aus den vorhandenen finanziellen Mitteln das Optimum herausholen müssen. Und das kann an der Weser fast schon traditionell eben auch gern bis zum Finale eines Transferfensters dauern. Deshalb dürften in diesen Tagen noch einmal mehr Telefonate geführt, Optionen ausgiebiger abgewogen werden als sonst. Ole Werner ist im Hintergrund logischerweise in die Entscheidungsfindung und Anbahnung von Neuverpflichtungen eingebunden, hat aber eben auch noch einen rein fußballerischen Job zu erledigen: Er muss die Mannschaft auf das nahende Heimspiel des SV Werder Bremen gegen Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) vorbereiten.

Werder Bremen-Transfers am Deadline Day? Wenn es Abgänge gibt, braucht es auch Neuzugänge

Selbstverständlich ist dabei jedoch nicht ganz unwesentlich, welches Personal ihm dabei zur Verfügung steht. Denn wo es Zugänge geben kann, sind theoretisch eben auch bis zum allerletzten Moment Abgänge möglich. Zuletzt wurde Innenverteidiger Milos Veljkovic beispielsweise mit einem Abgang in Verbindung gebracht. „In diesen letzten Tagen kann immer alles passieren, du musst auf verschiedene Szenarien vorbereitet sein“, sagte Werner. „Stand jetzt ist es so, dass uns bei Milos nichts Konkretes vorliegt, deswegen plane ich erstmal ganz normal mit ihm.“ Und wenn Veljkovic oder ein andere Stammspieler doch geht? „Dass wir natürlich direkt Ersatz haben müssten, ist unstrittig, wenn man sich die Kadergröße anschaut. Da sind wir uns auch alle einig“, hob Werner hervor. Die Verantwortlichen betonen in diesen Tagen gern, dass sie auf alle Eventualitäten vorbereitet seien.

An anderen Bundesliga-Standorten ist das wirtschaftliche Leben mitunter einfacher, da können Wunsch-Transfers relativ unkompliziert und zeitig umgesetzt werden. Eben beim kommenden Gegner aus Dortmund zum Beispiel. Neidvoll blickt Ole Werner dennoch nicht ins Ruhrgebiet. Trotz aller nervenden Hängepartien. „Ich arbeite gerne hier, mit voller Energie und versuche gemeinsam mit allen Beteiligten, den Verein Stück für Stück wieder nach vorne zu bringen“, betonte der Chefcoach des SV Werder Bremen. „In den vergangenen Jahren ist es uns trotz aller Widrigkeiten ganz gut gelungen, das hier wieder auf ein solides Fundament zu stellen. Natürlich ist es unser Ziel und unsere Motivation, das weiter voranzutreiben. Aber das geht aber eben nicht von heute auf morgen.“ (mbü)

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