Werder-Transfer-News

Das lange Ringen um Köhn: So ist der Stand bei Werders Galatasaray-Leihspieler

Im Sommer endet die Leihe von Derrick Köhn - wechselt der Verteidiger dann fest von Galatasaray Istanbul zu Werder Bremen? Das ist der aktuelle Stand!

Bremen – Seit vergangenem Sonntag kann sich Derrick Köhn theoretisch zweifacher türkischer Meister nennen. Sein eigentlicher Stammverein, Galatasaray Istanbul, für den der Linksaußen in dieser Saison noch ein Ligaspiel absolviert hat, sicherte sich mit einem 3:0-Sieg gegen Kayserispor zum 25. Mal den Titel. Köhn, der seit Ende August an den SV Werder Bremen ausgeliehen war, gratulierte fleißig in den sozialen Netzwerken und postete ein Bild mit dem Kommentar: „Glückwunsch, ihr Löwen.“ Dass der 26-Jährige auch in der kommenden Spielzeit öffentlich Erfolge von Galatasaray bejubeln wird, scheint derzeit fraglich – die Zeichen stehen auf Abschied aus Istanbul.

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Werder Bremens Peter Niemeyer über Derrick Köhn: „Die Gespräche laufen, aber das wird ein bisschen dauern“

Laut dem türkischen Medium „Habertürk“ mangelt es nämlich nicht an Interessenten für den Linksverteidiger. Neben den Grün-Weißen sollen auch der türkische Klub Eyüpspor sowie die beiden italienischen Vereine Udinese Calcio und Sassuolo Calcio an einer Verpflichtung des gebürtigen Hamburgers interessiert sein. Werder hatte sich bekanntlich bei der Leihe im Vorjahr eine Kaufoption in Höhe von 5,125 Millionen Euro gesichert, wird diese aber nicht ziehen. Stattdessen hofft die sportliche Leitung in Bremen, den Preis in naher Zukunft noch drücken zu können. „Die Gespräche laufen“, sagt Peter Niemeyer, Leiter Profifußball des SV Werder Bremen, gegenüber der DeichStube. „Das wird aber ein bisschen dauern.“

Dem Vernehmen nach ist Galatasaray Istanbul gesprächsbereit und könnte sich auch eine Ablösesumme zwischen drei und vier Millionen Euro vorstellen. Bei Werder Bremen ist man weiterhin darum bemüht, Derrick Köhn auch in der kommenden Saison im eigenen Kader zu halten. „Wir schauen, dass wir zusammenfinden werden“, betont Peter Niemeyer. Konkrete Wasserstandsmeldungen zu den Verhandlungen oder Ablöseforderungen gibt der 41-Jährige allerdings nicht ab. (bvo/mbü)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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