Nawrocki bei Werder ausgebildet
Für viel Geld: Nawrocki wechselt zu Celtic Glasgow - und Werder kassiert mit
Maik Nawrocki wechselt für eine hohe Ablösesumme zu Celtic Glasgow. Doch auch der SV Werder Bremen verdient mit, denn die Bremer haben sich eine prozentuale Beteiligung an einem Weiterverkauf gesichert.
Bremen/Glasgow – Maik Nawrocki spielt bald in der Champions League: Der Ex-Profi des SV Werder Bremen verlässt Legia Warschau und wechselt für fünf Millionen Euro zum schottischen Rekordmeister Celtic Glasgow. Damit avanciert der 22-Jährige zum bisher teuersten Celtic-Transfer in diesem Sommer. Nawrocki unterzeichnet bei dem Traditionsclub einen Vertrag bis 2028. Auch Werder profitiert von diesem Wechsel.
„Maik ist ein weiterer sehr guter Neuzugang für uns und wir freuen uns, ihn in den Verein geholt zu haben“, sagt Celtic-Trainer Brendan Rodgers über Maik Nawrocki auf der Internetseite des Vereins und fügt an: „Er ist ein sehr geschätzter junger Spieler und jemand, von dem wir glauben, dass er eine großartige Ergänzung für den Kader sein wird.“
Werder Bremen kassiert beim Transfer von Maik Nawrocki zu Celtic Glasgow mit
Maik Nawrocki wurde einst in der Jugend des SV Werder Bremen ausgebildet, schaffte den Durchbruch aber nicht und war nach einer erfolgreichen Leihe im Sommer 2022 für 1,5 Millionen Euro fest zu Legia Warschau gewechselt. Werder hatte sich im Zuge des Transfers ein sogenanntes „Matching Right“ gesichert. Damit hätten die Bremer Nawrocki für die gebotene Ablösesumme von Celtic ebenfalls verpflichten können. Doch wegen des hohen Betrags war das kein Thema.
Aber es gab noch eine Vereinbarung, von der die Bremer nun profitieren, wie Clemens Fritz als Leiter Profi-Fußball im Trainingslager im Zillertal bestätigte: „Gerade bei Spielern, wo man Entwicklungspotenzial sieht, sichert man sich ab. Wir sind an der Ablöse beteiligt.“ Über die Höhe wollte Fritz allerdings keine Auskunft geben, sie dürfte sich im mittleren sechsstelligen Bereich bewegen. Geld, das Werder Bremen gut gebrauchen kann. Andererseits bleibt auch ein fader Beigeschmack: Vielleicht wäre es ja doch besser gewesen, mehr auf Maik Nawrocki zu setzen, um dann sportlich von ihm etwas zu haben. (fwa/kni)