Werder-Transfers

Fisnik Asllani und Co.: Holt Horst Steffen Profis von der SV Elversberg nach Bremen? Das sagt der neue Werder-Trainer

Bei der Vorstellung von Horst Steffen als neuem Trainer des SV Werder Bremen ging es auch um mögliche Transfers seiner ehemaligen Spieler der SV Elversberg.

Bremen – Den wohl wichtigsten Transfer des Sommers hat der SV Werder Bremen bereits eingetütet und Horst Steffen als neuen Cheftrainer verpflichtet – womit die Personalplanungen des Bundesligisten aber gerade erst angefangen haben. Nachdem nun klar ist, wer ab sofort an der Außenlinie die Verantwortung trägt, soll das Thema Kaderplanung zeitnah Fahrt aufnehmen. Während Steffens offizieller Vorstellung am Montag haben sich der 56-Jährige und Sportchef Clemens Fritz zum Thema Transfers geäußert.

Am Montag wurde Trainer Horst Steffen offiziell beim SV Werder Bremen vorgestellt – lotst er nun Spieler der SV Elversberg an die Weser?

Kaderplanung bei Werder Bremen: Erst Klarheit mit Trainer Horst Steffen, dann Transfers

Mit Blick auf die Saison 2025/26 hat Werder Bremen bisher bekanntlich sechs Abgänge verzeichnet – auf der Zugangsseite steht hingegen noch eine dicke Null. Was laut Clemens Fritz eng mit der wochenlangen Hängepartie um den Cheftrainerposten verknüpft ist. Steffens Vorgänger Ole Werner hatte sich bei der Frage, ob er seinen bis 2026 laufenden Vertrag verlängert, gegen Werder entschieden, woraufhin er in der vergangenen Woche freigestellt wurde. „Wir haben die Kaderplanung bewusst zurückgehalten, denn für uns war es wichtig, auf der Trainerposition Klarheit zu haben“, erklärte Fritz. Eine Aussage, die der Ex-Profi aber nicht mit Untätigkeit gleichgesetzt wissen wollte: „Wir sind trotzdem intensiv am Markt, haben viel vorbereitet und viele Gespräche geführt.“ Dass in den nächsten Tagen der erste Zugang auf der Matte steht, bedeutet das aber nicht. „Es gibt keine Garantie, dass wir morgen oder übermorgen einfach auf den Knopf drücken. Wir haben noch einiges zu tun“, sagte Fritz – und verdeutlichte: „Uns war es wichtig, dass wir auch vom neuen Trainer eine Einschätzung zur Mannschaft, zu einzelnen Spielern und zu möglichen Neuzugängen bekommen.“

Wechselt Fisnik Asllani oder ein anderer Elversberger zu Werder Bremen? So steht es um Transfers

Solche Einschätzungen wird Horst Steffen nun intern abgeben. Zuletzt war viel darüber spekuliert worden, ob der neue Bremer Chefcoach womöglich Leistungsträger von seinem Ex-Verein SV Elversberg mit nach Bremen bringt. Allen voran der Name von Stürmer Fisnik Asllani wird mit Werder Bremen in Verbindung gebracht. Nach seiner Leihe kehrt der 22-Jährige erstmal zur TSG Hoffenheim zurück, wo sein Vertrag noch bis 2026 läuft. „Von den Jungs, die in Elversberg unter mir gespielt haben, gibt es einige Kandidaten, die gut sind“, sagte Steffen, wiegelte dann aber direkt ab: „Ob die überhaupt wechseln wollen und ob es möglich ist, gilt es zu besprechen. Ich würde es nicht ausschließen, aber auch nicht sagen, dass unbedingt ein Spieler aus Elversberg zu Werder kommen muss.“

Finanziell möglich wäre es allerdings, dass die Bremer – in welcher Form auch immer – tätig werden. Das unterstrich Sportchef Clemens Fritz. „Wir sind handlungsfähig. Es ist nicht so, dass wir darauf warten müssen, dass irgendein Spieler bei uns verkauft wird“, sagte der 44-Jährige. „Das Wichtigste ist, dass sich Horst jetzt einen Überblick über unsere Mannschaft verschafft und über den Bedarf, den er sieht.“ Grundsätzlich sei der Markt noch sehr ruhig, „auch wenn ich natürlich registriert habe, dass der eine oder andere Verein schon Verpflichtungen vorgenommen hat“, sagte Fritz. Werder Bremens Sportchef hielt fest: „Wenn wir uns unseren Kader ansehen, haben wir keine Bauchschmerzen, dass wir nicht in die Vorbereitung starten können. Wir lassen uns nicht von außen treiben.“ (dco)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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