Werder-Transfer-News

Sommer-Transfer und Werder-Gerüchte: Fisnik Asllani über seine Zukunft und SVW-Cheftrainer Steffen

Sommer-Transfer? Fisnik Asllani spricht über die Gerüchte um einen Wechsel zum SV Werder Bremen, seine Zukunft und Werders neuen Coach Horst Steffen!

Bremen – Spätestens seit der Verpflichtung von Horst Steffen als neuen Cheftrainer des SV Werder Bremen geistert sein Name rund ums Weserstadion: Fisnik Asllani. Der 22-jährige Stürmer war in der vergangenen Saison unter Steffen bei der SV Elversberg eine der zentralen Figuren – mit 19 Pflichtspieltreffern zählte er zu den absoluten Leistungsträgern. Wie die DeichStube bereits berichtete, steht der kosovarische Nationalspieler, der nach seiner Leihe nun zunächst zur TSG Hoffenheim zurückkehrt, schon länger auf Werders Radar. Einen konkreten Austausch über einen Wechsel in diesem Sommer gab es bislang allerdings nicht. In der aktuellen Folge des Podcasts „Kicker meets DAZN“ äußert sich Asllani nun selbst – zur Saison mit Elversberg, seinem Verhältnis zu Steffen und den Gerüchten um seine Zukunft.

Bei der SV Elversberg war Fisnik Asllani in der vergangenen Zweitligasaison absoluter Leistungsträger. Folgt er im Sommer mit einem Transfer seinem vorherigen Coach Horst Steffen zum SV Werder Bremen?

Fisnik Asllani über Zukunft: „Wir haben schon erste Gespräche geführt, aber konkreter wird es erst nach der Nationalmannschaft“

Nach dem knapp verpassten Bundesliga-Aufstieg erklärt Fisnik Asllani: „Ich wollte unbedingt aufsteigen und habe deshalb jegliche Gespräche über meine Zukunft abgeblockt.“ Die Priorität sei klar gewesen: voller Fokus auf die entscheidenden Spiele. Aktuell ist Asllani mit der kosovarischen Nationalmannschaft unterwegs – erst nach den beiden anstehenden Testspielen will er sich intensiver mit seiner Zukunft befassen: „Wir haben schon erste Gespräche geführt, aber konkreter wird es erst nach der Nationalmannschaft.“

Dass sich derzeit viele Gerüchte um ihn ranken, nimmt der gebürtige Berliner gelassen – und mit Humor. „Mein Bruder und meine Schwester schicken mir ständig Artikel oder Videos, wo über mich gesprochen wird“, erzählt er. Auch ein Bericht über ein mögliches Interesse des SV Werder Bremen sei dabei gewesen. „Gestern lag ich im Bett im Hotel und habe von meinem Bruder einen Bild-Artikel geschickt bekommen. Irgendwas mit ‚Asllani und Werder-Poker‘ – gelesen habe ich ihn nicht, weil ich kein Bild Plus habe“, sagt Fisnik Asllani und lacht.

Für Asllani steht bei einem möglichen Wechsel eines ganz klar im Vordergrund: „Es hat für mich allerhöchste Priorität, dass ich spiele – und dass meine Art von Fußball gespielt wird.“ Der finanzielle Aspekt? „Nicht unwichtig, aber definitiv zweitrangig.“ Diese Art Fußball hat er unter Horst Steffen bereits erlebt – und schätzen gelernt. Doch nicht nur fachlich, auch menschlich hebt er seinen Ex-Coach und neuen Cheftrainer des SV Werder Bremen hervor: „Ich kann den Bremer Fans nur sagen: Er ist ein super Mensch mit einer brutalen Persönlichkeit. Es geht bei ihm nicht immer nur um Fußball – das macht ihn besonders.“ Vor allem seine ruhige, konstante Art imponiert Fisnik Asllani: „Er lässt sich von nichts beeinflussen – ob Erfolg oder Misserfolg, er bleibt immer derselbe.“ (bvo)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Steven Mohr

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