Pavlenka nur noch die Nummer zwei

„Es kamen keinerlei Signale“: Werder-Abschied von Pavlenka aktuell nicht in Sicht

Jiri Pavlenka hat aktuell keine einfache Zeit bei Werder Bremen. Wechselt der Keeper im Winter?
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Jiri Pavlenka hat aktuell keine einfache Zeit bei Werder Bremen. Wechselt der Keeper im Winter?

Jiri Pavlenka hat seinen Stammplatz bei Werder Bremen verloren. Wechselt der Torwart jetzt? Leiter Profifußball Clemens Fritz hat mit der DeichStube über einen möglichen Transfer des Tschechen gesporchen.

Bremen – Sie scherzten, tauschten sich intensiv aus und waren überhaupt sichtlich gut gelaunt. Die Profis des SV Werder Bremen haben am Dienstagmorgen wieder das Training aufgenommen – und mit dabei war auch Torhüter Jiri Pavlenka. Eine Selbstverständlichkeit ist das nur bedingt. Schließlich hat der Keeper kürzlich seinen Stammplatz an Michael Zetterer verloren und könnte nun durchaus daran interessiert sein, bei einem anderen Verein zwischen den Pfosten zu stehen, um seinen EM-Traum nicht zu gefährden. Doch aktuell deutet nichts auf einen Wechsel des tschechischen Nationalkeepers hin, wie Clemens Fritz als Werders Leiter Profifußball im Gespräch mit der DeichStube verdeutlicht.

Werder Bremen-Abschied im Winter? Bei Ersatzkeeper Jiri Pavlenka „ist alles ruhig“

„Da ist alles ruhig“, betont der 43-Jährige. „,Pavlas‘ hat bei uns einen Vertrag und wir würden auch gern mit ihm weitermachen. Wir haben überhaupt kein Interesse daran, ihn jetzt im Winter abzugeben.“ Nun gehören zu solch einer Beziehung ja immer zwei Seiten. Was der Verein möchte, ist das eine. Doch was will Jiri Pavlenka? Antwort: Zumindest bislang forciert der 31-Jährige auf offiziellem Wege keinen Abschied vom SV Werder Bremen. „Es kamen von seiner Seite wirklich keinerlei Signale in diese Richtung. Im Gegenteil: Er hat sich komplett professionell verhalten, geht sehr gut mit der Situation um und hat ,Zetti‘ in den letzten Wochen enorm unterstützt“, erklärt Clemens Fritz. „Da muss man auch mal ein ganz großes Lob aussprechen.“

Pavlenka arrangiert sich also mit der Situation. Muss er auch, denn an der Rangfolge wird sich so schnell nichts ändern – zumindest dann nicht, wenn Michael Zetterer gesund bleibt. Erst kürzlich hatte Cheftrainer Ole Werner nämlich erklärt, dass der 28-Jährige auch im Jahr 2024 das Tor der Bremer hüten werde. „Es ist so, dass ,Zetti‘ seine Position durch seine guten Leistungen in den vergangenen Wochen gestärkt hat“, hatte der Coach erklärt. „Insgesamt hat er uns als Mannschaft gutgetan. Natürlich gilt bei uns weiterhin das Leistungsprinzip, aber ,Zettis‘ Auftritte in den vergangenen Wochen lassen nicht unbedingt erwarten, dass wir in Bochum anders aufstellen werden.“ Werder Bremen trifft am 14. Januar (15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) auf den VfL und will im Ruhrgebiet einen ordentlichen Re-Start in die Liga hinlegen – mit Jiri Pavlenka als Nummer zwei auf der Bank. (mbü)

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