Werder-Transfers
Kaishu-Sano-Transfer in weiter Ferne: Werder Bremen präferiert inzwischen andere Alternativen
Wird der japanische Nationalspieler Kaishu Sano der nächste Winter-Neuzugang des SV Werder Bremen? Jetzt spricht Sportchef Frank Baumann über mögliche Winter-Transfers und verrät, warum die Grün-Weißen sich fürs Mittelfeld aktuell anderweitig umsehen.
Bremen - Noch vier Tage, dann ist Schluss: Am Donnerstag um 18 Uhr schließt das Winter-Transferfenster - allzu viel Zeit hat der SV Werder Bremen also nicht mehr, um nach Innenverteidiger Julian Malatini den zweiten erhofften Neuzugang unter Vertrag zu nehmen. Gesucht wird bekanntlich noch ein junger Potenzialspieler fürs Mittelfeld. „Wir haben die eine oder andere Option und sind im Austausch. Aktuell prüfen wir verschiedene Alternativen“, sagt Sportchef Frank Baumann im Gespräch mit der DeichStube - und betont: „Ich bin zuversichtlich, dass wir bis Mitte der Woche eine gute Lösung finden werden.“
Einen Namen haben die Bremer dabei nach Informationen der DeichStube so gut wie von ihrer Liste gestrichen. Die Rede ist von Kaishu Sano, der bei den Kashima Antlers in der ersten japanischen Liga unter Vertrag steht, aktuell mit der Nationalmannschaft Japans aber beim Asien-Cup weilt. Dort trifft er mit seinem Heimatland im Achtelfinale am Mittwoch auf Bahrain.
Transfer von Kaishu Sano unwahrscheinlich: Wen holt der SV Werder Bremen im Winter fürs Mittelfeld?
Die Bremer haben sich intensiv mit dem Spieler beschäftigt, haben sogar bereits Verhandlungen mit dessen Verein geführt, sind dabei aber mit einem ersten Angebot abgeblitzt. Die Kashima Antlers sollen eine Summe für Kaishu Sano aufrufen, die Werder Bremen für den Spieler definitiv nicht zu zahlen bereit ist. Aktuell liegen die beiden Vereine mit ihren Vorstellungen sehr weit auseinander. Dass Werder gerade erst sehr viel Geld eingenommen hat, ändert an der Bremer Vorgehensweise nichts.
„Wir müssen auch weiterhin genau darauf schauen, ob das Preis-Leistungsverhältnis bei einem Transfer passt“, sagt Baumann zur grundsätzlichen Transferpolitik des SV Werder Bremen und wirkt damit der Vorstellung entgegen, dass nach dem 38 Millionen Euro schweren Einstieg der Investorengruppe, zu der der Sportchef selbst zählt, plötzlich große Sprünge auf dem Transfermarkt möglich seien. „Wir werden im Winter und auch im Sommer mit Sicherheit auch mal etwas nicht machen. Man muss auch mal Nein sagen können“, betont der Sportchef. (dco)