Werders Transfer-Winter
Kommentar zum Transferwinter des SV Werder Bremen: Spannende Namen für die Zukunft
Werder Bremen hat im Winter-Transferfenster drei junge, internationale Spieler verpflichtet. DeichStube-Reporter Daniel Cottäus lobt diesen Schritt, mahnt aber auch zur Geduld - ein Kommentar.
Einer ist gegangen, drei sind neu dazugekommen - das ausgerufene Ziel für die Wintertransferphase 2023/24, den Bundesligakader in der Breite zu verstärken, hat der SV Werder Bremen also erreicht. Cheftrainer Ole Werner stehen für den Rest der Saison in Abwehr und Mittelfeld mehr Alternativen zur Verfügung. Im Tor und Angriff waren die Bremer ohnehin schon gut aufgestellt - auch weil der Verein im Poker um Rafael Borré bis zum Ende hart geblieben ist und den Kolumbianer gegen dessen Wunsch nicht vorzeitig ziehen ließ. Unter dem Strich war es also ein guter Transferwinter am Osterdeich, wobei abzuwarten bleibt, wie sehr (und wann) die Neuverpflichtungen Julian Malatini, Skelly Alvero und Isak Hansen-Aarøen der Mannschaft tatsächlich helfen können. Anlauf- und Eingewöhnungszeit muss bei dem Trio einkalkuliert werden, was die Spieler aber nicht weniger spannend macht.
Spannende Neuzugänge: Kommentar zum Transfer-Winter beim SV Werder Bremen
Während die Transfers von Alvero (kam von Olympique Lyon) und Hansen-Aarøen (kam von Manchester United) allein schon dank der abgebenden Vereine Glanz versprühen, steht die Malatini-Verpflichtung vom argentinischen Erstligisten Defensa y Justicia für etwas anderes - nämlich eine Art Umstrukturierung der jüngeren Bremer Einkaufspolitik, die den Blick unter Kaderplaner Johannes Jahns wieder verstärkt auch außerhalb Europas schweifen lässt. Beim Aufspüren der gesuchten Potenzialspieler, die den Verein sportlich und damit auch wirtschaftlich besser machen sollen, kann das nur helfen und schürt Erwartungen an die Sommer-Transferphase, wenn Werder Bremen erstmals in größerem Maßstab vom frisch eingenommenen Investorengeld profitieren könnte. Das soll im Winter noch keine große Rolle gespielt haben. (dco)