Werder-Transfer-News
Wüsten-Wechsel nicht mehr ausgeschlossen: Werder-Stürmer Marvin Ducksch wartet auf besseres Angebot aus Saudi-Arabien
Verlässt Marvin Ducksch den SV Werder Bremen noch in diesem Sommer? Der Stürmer bestätigt ein Angebot aus Saudi-Arabien. So ist der Stand beim Transfer-Thema.
Bremen – Der Lockruf aus Saudi-Arabien ist bei Marvin Ducksch angekommen. „Ja, es gibt da was“, sagt der Stürmer des SV Werder Bremen und bestätigt damit einen entsprechenden Bericht der DeichStube. Vor knapp einem Jahr hatte es schon einmal Interesse aus der Wüste gegeben, seinerzeit hatte der 30-Jährige aber schnell klargestellt, dass ein Wechsel trotz aller finanziellen Reize nicht vorstellbar für ihn sei. In diesem Sommer sieht das anders aus.
Werder Bremen-Transfers: Wechselt Marvin Ducksch nach Saudi-Arabien? Angebot ist noch nicht gut genug
Marvin Ducksch ist niemand, der sich in Medienrunden vor Themen wegduckt. Und so weicht er auch an diesem Dienstag nicht aus, als er im Inneren des Weserstadions zu seiner Zukunft befragt wird. Der Profi des SV Werder Bremen weiß um die Tragweite seiner Aussagen, redet aber trotzdem nicht um den heißen Brei herum. Denn schnell wird klar: So attraktiv die Offerte von der arabischen Halbinsel auch sein mag, sie ist noch nicht gut genug. „Es ist noch nicht so weit, dass man sich darüber mehr Gedanken machen müsste“, erklärt der gebürtige Dortmunder. Andersherum könnte sich sein Gemütszustand also schnell ändern, wenn das Angebot nachgebessert wird. „Letztes Jahr war eine andere Situation. Da habe ich noch andere Ziele gehabt, wollte unbedingt auch in die Nationalmannschaft“, schildert Ducksch, der es bekanntlich zwischenzeitlich in den Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann schaffte. „Im letzten Jahr habe ich da auf jeden Fall den richtigen Schritt gewählt. Jetzt mache ich mir aber wie in jedem Jahr wieder neu Gedanken, was für die Zukunft am besten ist.“ Und da könne ein wirtschaftlich genussvoller Vertrag aus Saudi-Arabien durchaus schmecken.
Marvin Ducksch-Transfer bei Top-Angebot? „Dann glaube ich nicht, dass Werder Bremen dann Nein sagt“
Aber – und auch das betont Werders Torjäger – nicht auf Teufel komm raus. „Ich bin da sehr gelassen, denn ich habe damit überhaupt keinen Druck oder Stress“, sagt der Fixpunkt im Team von Trainer Ole Werner. „Ich habe einen laufenden Vertrag hier, fühle mich sehr wohl und bin niemand, der sich wegstreikt.“ Mehr noch: „Ich bin ein Teil von Werder Bremen und sehr glücklich darüber. Alles andere wird sich in den nächsten Wochen zeigen – oder halt auch nicht.“
Allzu viel Zeit für einen Wechsel dürfte es aber eigentlich nicht mehr geben. Sportchef Clemens Fritz hatte kürzlich in der DeichStube-Podcast-Show „eingeDEICHt“ nämlich erklärt, dass es in diesem Sommer auf keinen Fall einen Niclas Füllkrug 2.0 geben werde – also einen Abgang eines zentralen Akteurs ganz kurz vor Schluss, sodass Werder Bremen in höchster Eile noch Ersatz brauche. Den Verantwortlichen dürfte also daran gelegen sein, womöglich bis Mitte des Monats Klarheit in dieser Angelegenheit zu haben – doch Marvin Ducksch bleibt auch diesbezüglich ganz gelassen und meint lächelnd: „Wenn am 28. August noch ein sehr gutes Angebot für mich reinkommt, dann glaube ich nicht, dass Werder dann Nein sagt.“ (mbü)